Deutscher Gewerkschaftsbund

15.03.2018

Gewerkschaften und Unternehmer wollen Industriestandort NRW stärken

Arndt G. Kirchhoff (Präsident unternehmer nrw), Anja Weber (Vorsitzende DGB NRW) und Dr. Luitwin Mallmann (Hauptgeschäftsführer unternehmer nrw), v.l.

Arndt G. Kirchhoff (l.) und Dr. iur. Luitwin Mallmann von unternehmer mit DGB NRW-Vorsitzenden Anja Weber: Stärkung des Industriestandorts NRW ist ein gemeinsames Ziel DGB NRW

Arndt G. Kirchhoff, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) und Dr. iur. Luitwin Mallmann, Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, waren am 15. März 2018 zu Gast bei der Vorsitzendende des DGB NRW Anja Weber. Während des Gesprächs signalisierte man Interesse, an gemeinsamen Vorschlägen für eine Stärkung des Industriestandorts Nordrhein-Westfalen zu arbeiten.

Übereinstimmung gab es in dem Ziel, die Tarifbindung zu stärken. Unterschiedlich wurde hingegen die Idee bewertet, einen dauerhaften sozialen Arbeitsmarkt in NRW  auszubauen. "In ihrem Koalitionsvertrag haben Union und SPD auf Bundesebene endlich den Weg für einen sozialen Arbeitsmarkt freigemacht, der seinen Namen verdient. Durch jährlich 1 Milliarde Euro und den vereinbarten Passiv-Aktiv-Transfer könnten bis zu 50.000 Jobs für Langzeitarbeitslose in NRW geschaffen werden. Die Landesregierung muss sich nun dafür starkmachen, dass die Gelder schnellstmöglich vor Ort ankommen und gute Beschäftigungsverhältnisse entstehen. Das heißt: Die neu geschaffenen Jobs müssen unbefristet, sozialversichert und tariflich bezahlt sein", so Weber. Die Unternehmer zeigten sich mehr an einer fokussierten Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt interessiert.


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