Deutscher Gewerkschaftsbund

26.10.2018

Chancen nutzen, Risiken mindern: Gewerkschaften und Interessenvertretungen wollen Digitalisierung der Arbeit gestalten

Die Stadt Duisburg setzt ihren Masterplan Digitalisierung um und will dadurch Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft digital vernetzen. Das hat Auswirkungen auf den Lebens- und Arbeitsalltag der Bürgerinnen und Bürger. Auf der NRW 2020-Regionalkonferenz in Duisburg der DGB-Region Niederrhein und des DGB NRW wurde deshalb diskutiert, wie wir die Arbeit der Zukunft gestalten, damit die Beschäftigten vom Transformationsprozess der Arbeit profitieren.

Drei zentrale Forderungen kristallisierten sich in der Veranstaltung, an der u.a. Stefan Soldat (Geschäftsführer Gesellschaft für Informationstechnologie Duisburg), Dr. Anja Gerlmaier (Institut Arbeit und Qualifikation), Rainer Hagenacker (Vorsitzender des Personalrats der Stadt Duisburg) und Regionsgeschäftsführerin Angelika Wagner teilnahmen, heraus:

  1. Es muss ein Schutzrahmen für gute Arbeit in digitalen Zeiten geschaffen werden, der Risiken digitaler Arbeit für die Beschäftigten mindert und das Heben positiver Potenziale ermöglicht.
  2. Die Information, Beteiligung und Mitbestimmung der Beschäftigten und ihrer Interessenvertretungen ist auf allen Ebenen frühzeitig zu gewährleisten.
  3. Wir brauchen eine Qualifizierungsoffensive, um Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Beschäftigten zu sichern.

Für die anwesenden Mitglieder aus Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten war klar, dass es noch viel Engagement bedarf, damit diese Forderungen umgesetzt werden. So wird der DGB Niederrhein sich dafür u.a. im Projekt Smart City Duisburg starkmachen.


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