Deutscher Gewerkschaftsbund

07.11.2017

Das Gewerkschaftsprojekt "Arbeit 2020" zur Gestaltung der Digitalisierung in der Industrie geht in die zweite Phase

Wie weit ist Industrie 4.0 in den Betrieben schon vorangeschritten? Wie werden dabei die Interessen der Beschäftigten berücksichtigt? Und was ist zu tun, damit die Chancen für mehr Arbeitsplätze und bessere Arbeitsbedingungen auch tatsächlich Wirklichkeit werden – und nicht die Ängste vor Jobverlust und noch mehr Stress am Arbeitsplatz? Das will das Projekt Arbeit 2020 in NRW beantworten.

Frau arbeitet an digitalem Arbeitsplatz

Thomas Range / Arbeit 2020 in NRW

Bereits über 30 Betriebe beteiligt

Das Land NRW fördert seit 2015 das Gemeinschaftsprojekt Arbeit 2020 in NRW von IG Metall NRW, IG BCE Nordrhein, NGG NRW und DGB NRW. In über 30 Betriebsprojekten sind wir dabei der Frage nachgegangen, wie die Welt jenseits der Hochglanzversionen von Industrie 4.0 aussieht. Umsetzungspartner sind die Technologieberatungsstelle NRW (TBS NRW) und die Beratungsgesellschaft Sustain Consult aus Dortmund.

Betriebslandkarten helfen Betriebsräten Digitalisierungsprozesse zu gestalten

Gerade ist die zweite Phase des Projektes gestartet, das bis Ende 2019 laufen wird. Die Ergebnisse der ersten Phase können sich sehen lassen. In intensiven Betriebsprojekten haben die Projektteams gemeinsam mit Betriebsräten und im Dialog mit Geschäftsführungen die gewonnenen Erkenntnisse in "Betriebslandkarten" übertragen (IG Metall zu Betriebslandkarten). Auf einfache Art und Weise lassen sich jetzt Stand und Qualität der Digitalisierung im eigenen Betrieb erkennen. Zugleich wird deutlich, wo der Betriebsrat was tun muss.

In einem gerade erschienenen Artikel stellt TBS-Berater Jens Göcking das Projekt und weitere Erkenntnisse vor. Sie können den Artikel hier herunterladen. Er ist urprünglich in der November-Ausgabe des TBS-Kundenmagazins SCHNITTPUNKT erschienen. Mehr Informationen zu Arbeit 2020 gibt es auf der Projekthomepage

 

Download des Artikels zu "Arbeit 2020 in NRW"


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