Deutscher Gewerkschaftsbund

09.08.2017

Landespersonalvertretungsgesetz NRW

in der Fassung vom 19. April 2017

Das Landespersonalvertretungsgesetz ist das Handwerkszeug für Interessenvertreter im öffentlichen Dienst. Wie gut Beschäftigteninteressen in Dienststellen zum Zuge kommen, hängt maßgeblich von den darin normierten Möglichkeiten zur Mitwirkung und Mitbestimmung der Interessenvertreter ab.

Was das angeht, ist NRW zurzeit gut aufgestellt: Nach dem radikalen Abbau der Mitbestimmungsrechte durch eine schwarz-gelbe Landesregierung 2007 haben wir Dank dem jahrelangen hartnäckigen Einsatz der Mitgliedsgewerkschaften unter dem Dach des DGB NRW und einer auf moderne und zeitgemäße Mitbestimmung setzenden rot-grünen Landesregierung seit 2011 wieder ein Personalvertretungsgesetz, das in vielen Bereichen Mitbestimmung auf Augenhöhe ermöglicht.

Will man leistungsfähige Dienststellen mit motivierten Mitarbeitern, ist Mitbestimmung auf Augenhöhe unabdingbar. Auch Veränderungsprozesse wie die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung können nur gelingen, wenn die Beschäftigten und ihre Interessenvertretungen frühestmöglich einbezogen werden. Die neue Landesregierung ist daher gut beraten, auf Mitwirkung und Mitbestimmung der Beschäftigten zu setzen, indem sie sich zum jetzigen Mitbestimmungsstandard bekennt.

Vor Ort sind vor allem Engagement und Einsatz der Personal- und Lehrerräte für die Beschäftigteninteressen in Kenntnis der vielfältigen Handlungsmöglichkeiten entscheidend. Mit der vorliegenden Broschüre stellen wir daher zur Unterstützung der Schulungen und Seminare unserer Gewerkschaften und Bildungsträger den Gesetzestext als Bildungsmaterial zur Verfügung.


Die Broschüre steht in gedruckter Form als auch als Download zur Verfügung.

Bestellungen bitte an folgende Mail-Adresse senden: Melanie.Balazs@dgb.de


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