Deutscher Gewerkschaftsbund

Flüchtlinge in NRW: Infos und Initiativen

Viele geflüchtete Menschen kommen in diesen Wochen in Nordrhein-Westfalen an. Im ganzen Land engagieren sich Ehrenamtliche mit dem Wunsch, den Menschen das Ankommen zu erleichtern. Auch Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter packen mit an. Wir sehen Arbeit und Ausblidung als Schlüssel, um Geflüchtete zu integrieren. Diese Seite sammelt Informationen zum Thema.

"Menschen, die vor Krieg, Bürgerkrieg, politischer oder geschlechtsspezifischer Verfolgung fliehen, müssen in Deutschland und in der EU selbstverständlich Aufnahme finden, individuell Asyl beantragen können und in einem zügigen, fairen Verfahren anerkannt werden." (DGB-Bundeskongress 2014)

DGB NRW zum Thema Flüchtlinge

Info-Material

DGB (12/2016): Flucht. Asyl. Men­schen­wür­de.
Diese Handreichung richtet sich an Gewerkschaftsmitglieder sowie gewerkschaftliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Sie zeigt rechtlche Rahmenbedingungen des Aufenthalts von Flüchtlingen in Deutschland auf. Außerdem informiert sie über Aktivitäten im Bereich Integration. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Themen Arbeitsmarkt, qualifizierte Berufsausbildung und Bildung.
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Ar­beits­markt Ak­tu­ell Fe­bru­ar 2017
Gegenüber dem Vorjahr ist die Arbeitslosenzahl weiter gesunken. Es wird von einem historischen Tief gesprochen, das zuletzt 1993 erreicht wurde. Die Unterbeschäftigung ist aber auf 985.000 gestiegen. Über 52.000 Flüchtlinge nehmen an BAMF-Kursen teil. Weitere 26.000 sind in Maßnahmen der Arbeitsagentur, hier fehlt es an Praktikumsmöglichkeiten. Die Zahl der Ausbildungsplätze für alle Jugendlichen ist weiterhin mangelhaft.
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Ar­beits­markt Ak­tu­ell März 2017
Fast 1,8 Millionen geringfügig Beschäftigte in NRW müssen anderen Arbeitnehmer*Innen endlich gleichgestellt werden. Nur 29 Prozent erhalten Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, nur die Hälfte hat bezahlten Urlaub, 15 Prozent haben weniger als den Mindestlohn. Die freiwillige Aufstockung der Rentenversicherung wird nur von knapp 7 Prozent in Anspruch genommen. Darum müssen Minijobs voll sozialversicherungspflichtig werden und zwar ab dem ersten Euro.
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Initiativen in NRW und bundesweit

Initiativen in NRW und bundesweit

Datenbank www.ich-helfe.nrw

Auf der Website www.ich-helfe.nrw bietet das Land eine Datenbank, die ständig von Initaitven mit ihrem Unterstützungsbedarf ergänzt wird. So können alle, die sich engagieren möchten, herausfinden, wer was benötigt. Es ist eine Suche nach Orten und der Art der Unterstützung möglich. Dabei wird unterschieden zwischen Sachspenden, Zeitspenden und Dolmetschen. Außerdem können Organisationen ihren Hilfsbedarf dort registrieren.

Flüchtlingsrat NRW

Der Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen e.V. ist ein offenes und unabhängiges Netzwerk von Asylarbeitskreisen, Flüchtlingsinitiativen und -räten, Selbstorganisationen und Einzelpersonen. Er engagiert sich für die Rechte von Flüchtlingen und Menschen mit prekärem Aufenthalt und tritt gegen Rassismus ein.

Münsters Aktionsprogramm für MigrantInnen und Bleibeberechtigte in Münster und im Münsterland (MAMBA)

MAMBA unterstützt Migranten und Bleibeberechtigte bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Dazu bringt die Initiative arbeitsuchende Menschen und Unternehmen zusammenbringt. MAMBA arbeitet in Münster seit 2008 und wird auch vom DGB-Stadtverband Münster unterstützt.

Pro Asyl

Pro Asyl ist eine unabhängige Menschenrechtsorganisation, die sich seit mehr als 25 Jahren für die Rechte verfolgter Menschen in Deutschland und Europa einsetzt. Die Website bietet politische Hintergrund-Informationen und Downloads. Im Bereich Zahlen und Fakten wird so manches Vorurteil widerlegt.

Projekt Q – Qualifizierung der Flüchtlingsberatung

Maria Hügel, Kirsten Eichler und Claudius Voigt bieten Fortbildungen und Qualifizierungen zu den Bereichen Aufenthalts- und Asylrecht und Migrationssozialrecht an. Auf ihrer Website  www.einwanderer.net stellen sie umfangreiche Materialien und Arbeitshilfen bereit, die ständig aktualisiert werden zum Beispiel zum Thema Zugang zur Beschäftigung mit Duldung und Aufenthaltsgestattung.

Aktuelles vom DGB-Bundesvorstand zum Thema Flüchtlinge