Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 31.08.2017

DGB NRW zum Anti-Kriegstag: Gewerkschaften gegen Zwei-Prozent-Ziel der NATO

DGB/FES AdsD

Seit 60 Jahren erinnern die Gewerkschaften am 1. September an die Schrecken zweier Weltkriege und machen sich für zivile Konfliktlösungen stark. Zum diesjährigen Anti-Kriegstag erklärt Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW:

"Die Gewerkschaften positionieren sich deutlich gegen das Zwei-Prozent-Ziel der NATO, das von den USA gefordert und von der Bundeskanzlerin unterstützt wird. Aus Sicht der Gewerkschaften müssen Verteidigungsausgaben ausschließlich der Friedenssicherung dienen. Es ist daher unsinnig, die NATO-Beiträge an einen festgelegten Prozentsatz der Wirtschaftsleistung zu koppeln. Höhere Verteidigungsbudgets erhalten nicht den Frieden, sondern könnten im Gegenteil zu einer neuen Rüstungsspirale führen.

Für den DGB ist klar, dass sich Konflikte nicht mit Waffengewalt lösen lassen. Stattdessen brauchen wir verstärkt zivile Strategien zur Friedenssicherung, die an den Ursachen von Kriegen und Konflikten ansetzten. Hierzu gehören vor allem ein fairer Welthandel, eine gerechtere Verteilung des weltweiten Reichtums sowie soziale und ökologische Entwicklungs- und Klimaschutzprojekte."


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