Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 09.06.2017

DGB NRW lehnt Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger ab

Internationale Studentinnen können in NRW künftig von Studiengebühren betroffen sein

DGB/Rawpixel/123rf.com

Zur Entscheidung in der fünften Runde der Koalitionsverhandlungen von CDU und FDP Studiengebühren für Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger einzuführen, erklärte Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender DGB NRW:

"Der DGB NRW lehnt die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger ab. Sie werden dazu führen, dass weniger junge Frauen und Männer aus der ganzen Welt an unseren Hochschulen studieren. Dabei profitiert Nordrhein-Westfalen sehr von internationalen Studierenden, sie bereichern unsere Kultur, unsere Wirtschaft und unser Land. Aus Erfahrung wissen wir zudem, dass Studiengebühren vor allem für mehr Bürokratie sorgen und kaum Effekte für eine bessere Lehre haben. Das Studium für internationale Studierende in NRW unattraktiver zu machen, ist also in jeglicher Hinsicht Unfug."


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