Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 30.01.2014

DGB NRW: Projekte gegen Analphabetismus langfristig fördern


Der DGB NRW begrüßt die gemeinsame Initiative der Landtagsfraktionen für ein breites Bündnis gegen Analphabetismus“, kommentiert Sabine Graf, stellvertretende Vorsitzende des DGB NRW, einen Antrag aller Fraktionen, der in der heutigen Plenarsitzung zur Abstimmung steht. Um den von Analphabetismus Betroffenen wirkungsvoll helfen zu können, sei ein abgestimmtes Vorgehen von Politik und gesellschaftlichen Akteuren dringend notwendig. „Fast 60 Prozent der 1,5 Millionen Analphabeten in NRW sind berufstätig“, so Graf. „Hier können die Sozialpartner viel zur Problemlösung beitragen.“

Schon jetzt engagiere sich der DGB NRW mit gleich zwei Projekten für die Überwindung von Analphabetismus in der Arbeitswelt. „Unsere Erfahrungen aus den Projekten Mento und BasisKom zeigen, dass es einen großen Bedarf für Alphabetisierungsarbeit in Betrieben gibt“, sagt Graf. „Es ist daher unerlässlich, dass Projekte wie diese auf dauerhafte Füße gestellt werden. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie sich beim Bundesministerium für Forschung und Bildung dafür stark macht, dass Mento und BasisKom auch über 2015/2016 hinaus mit einer Förderung rechnen können.“

In Nordrhein-Westfalen wird das Projekt Mento vom DGB-Bildungswerk NRW und Arbeit und Leben NRW gemeinsam umgesetzt. Das Verbundprojekt BasisKom liegt in Nordrhein-Westfalen ebenfalls in der Zuständigkeit von Arbeit und Leben NRW.


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