Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 20.02.2017

DGB NRW begrüßt Gründung der Metropolregion Rheinland

"In einer globalisierten Welt ist es für eine Region wichtig, sich auch international sichtbar zu machen und für seine Interessen gemeinsam einzustehen", erklärt Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW. "Daher begrüßen die Gewerkschaften die heutige Gründung der Metropolregion Rheinland. Der Verein kann daran mitwirken, Wachstum und sozialversicherte Beschäftigung zu steigern. Davon profitiert dann nicht nur das Rheinland, sondern ganz Nordrhein-Westfalen."

Metropolregion Rheinland will Verkehrsprobleme angehen

Akute Verkehrsprobleme in der Region zeigten, dass eine intensivere Zusammenarbeit besonders von Kommunen dringend nötig sei. Dies gelte zum Beispiel für die Umleitung der Verkehrsströme aufgrund der Teilsperrungen der A1-Brücke bei Leverkusen oder der A40-Brücke in Duisburg. "Es ist deshalb richtig, dass die Metropolregion Rheinland neben internationalem Standortmarketing auch die Schwerpunktthemen Verkehr und Infrastruktur angehen will", so Meyer-Lauber.

Metropolregion muss sich auch für sichere Beschäftigung starkmachen

Perspektivisch müsse die Metropolregion aber noch weitere Themen anpacken. "Der Fokus darf nicht allein auf wirtschaftlichen Kriterien liegen. Der Erfolg der Modellregion wird auch davon abhängen, ob es gelingt, die Lebensqualität der rund 8,5 Millionen Menschen, die hier leben, zu erhöhen." Hier ginge es zum Beispiel darum, die wachsende soziale Ungleichheit aufzuhalten und sich für mehr Chancengleichheit einzusetzen. "Außerdem erwarten wir, dass sich die Metropolregion für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer starkmacht. Das heißt: Sichere Beschäftigung zu fairen Löhnen."

 


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