Deutscher Gewerkschaftsbund

01.09.2014

DGB NRW zum Antikriegstag: Keine Rüstungsexporte in den Irak!


Anlässlich des heutigen Antikriegstages hat Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW, die Bundesregierung kritisiert. „Wir protestieren mit aller Schärfe gegen die Waffenlieferungen an die Kurden im Irak. Eine nicht-staatliche Organisation darf in einem Kriegsgebiet nicht mit Waffen der Bundeswehr ausgestattet werden. Wenn dem Terror der IS nur mit militärischen Mittel Einhalt geboten werden kann, ist ein UN-Mandat für einen Einsatz im Irak der einzig gangbare Weg.“


Vor genau 75 Jahren habe der zweite Weltkrieg begonnen und vor 100 Jahren der erste Weltkrieg, so Meyer-Lauber weiter. Deshalb setzten sich die Gewerkschaften am Antikriegstag besonders für eine aktive Friedenspolitik und soziale Gerechtigkeit ein. „Aufgabe der Bundesrepublik ist vor allem eine aktive Friedensaußenpolitik sowie humanitäre und Entwicklungshilfe. Hier geschieht bisher zu wenig, die Bundesregierung könnte einen deutlich größeren Beitrag leisten.“

Den bundesweiten Aufruf des DGB finden Sie HIER


Nach oben