Deutscher Gewerkschaftsbund

28.01.2016

NRW 2020: Schon über 60 Veranstaltungen mit Impulsen für ein nachhaltiges NRW

Beirat tagte im Düsseldorfer Gewerkschaftshaus

Der Beirat von NRW 2020 (v.l.n.r.): Jürgen Hoffmann (EVG NRW), Prof. Tobias Kronenberg (Hochschule Bochum), Arnold Plickert (GdP NRW), Prof. Peter Hennicke (Wuppertal Institut für Kilma, Umwelt, Energie), Dorothea Schäfer (GEW NRW), Wolfgang Nettelstroth (IG Metall NRW), Dieter Schormann (NGG NRW), Prof. Gustav Horn (WSI), Prof. Gerhard Bosch (Institut Arbeit und Qualifikation), Gabriele Schmidt (ver.di NRW), Judith Terstriep (Institut Arbeit und Technik), Dr. Edelgard Kutzner (Sozialforschungsstelle TU Dortmund), Frank Löllgen (IG BCE), Andreas Meyer-Lauber (DGB NRW)

Der Beirat von NRW 2020 (v.l.n.r.): Jürgen Hoffmann (EVG NRW), Prof. Tobias Kronenberg (Hochschule Bochum), Arnold Plickert (GdP NRW), Prof. Peter Hennicke (Wuppertal Institut für Kilma, Umwelt, Energie), Dorothea Schäfer (GEW NRW), Wolfgang Nettelstroth (IG Metall NRW), Dieter Schormann (NGG NRW), Prof. Gustav Horn (WSI), Prof. Gerhard Bosch (Institut Arbeit und Qualifikation), Gabriele Schmidt (ver.di NRW), Judith Terstriep (Institut Arbeit und Technik), Dr. Edelgard Kutzner (Sozialforschungsstelle TU Dortmund), Frank Löllgen (IG BCE), Andreas Meyer-Lauber (DGB NRW) DGB NRW

Vor fast genau einem Jahr ging der DGB NRW mit seiner Initiative NRW 2020: Gute Arbeit  – Nachhaltige Entwicklung an die Öffentlichkeit. Grund genug, mit dem Beirat der Initiative einen Blick auf die bisherige Entwicklung zu werfen. Der Beirat setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft sowie der 8 Mitgliedsgewerkschaften des DGB zusammen.

Unsere Kernthese: NRW ist ein starker Wirtschaftsstandort, aber mit großen ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen. Der Schlüssel für eine positive Entwicklung mit mehr Lebensqualität und Chancengleichheit kann aus unserer Sicht nur mehr sozialversicherte Beschäftigung sein. Deshalb ist unser Ziel: 500.000 zusätzliche Arbeitsplätze bis 2020 in Nordrhein-Westfalen.

Im Einleitungsreferat der Beiratssitzung umriss Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, die Situation auf dem nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt. Zu den bekannten Herausforderungen – der großen regionalen Unterschiede der Beschäftigung in NRW, dem nach wie vor nicht abgeschlossenen Strukturwandel und den demografischen Veränderungen – ist eine neue Herausforderung hinzugetreten: die Aufnahme vieler tausend Asylbewerberinnen und -bewerber sowie Flüchtlinge und die damit zusammenhängenden Beratungs- und Integrationsaufgaben.

An die intensive Diskussion schloss sich ein Austausch zu unserem Memorandums an, bei der unter anderem folgende Themen besprochen wurden:

  • die Rolle von geschlechtsspezifischen Aspekten im Memorandum,
  • die Frage der Investitionen und Innovationen sowie
  • die Herausforderungen einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik.
Zwischenbericht für 2017 geplant

Die Debatte ist natürlich nicht abgeschlossen. 2017 wird es einen Zwischenbericht zu der Initiative NRW 2020 geben, in der die Fortschritte in den angesprochenen Themenfeldern auf den Prüfstand gestellt werden.
 
Zum Abschluss wies Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW, auf die Debatte von NRW 2020 in den Regionen sowie Stadt- und Kreisverbänden des DGB hin. In über 60 lokalen und regionalen Veranstaltungen haben bislang Gewerkschaften und andere Organisationen den Impuls aufgenommen und an Lösungen für eine nachhaltige Zukunft für Nordrhein-Westfalen gearbeitet – NRW 2020 lebt.
 


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