Deutscher Gewerkschaftsbund

Unser Ziel: Moderne und nachhaltige Wirtschaft mit Guter Arbeit für alle in Nordrhein-Westfalen

Der DGB NRW setzt sich für eine moderne und nachhaltige Wirtschaft mit Guter Arbeit für alle ein. Gute Wirtschaftspolitik erschöpft sich nicht in einer Steigerung des Bruttosozialproduktes. Sie muss sich auch daran messen lassen, ob und wie sie zur Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen beiträgt und ob sie Antworten auf die großen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen findet.

Nachhaltiger Umbau statt De-Industrialisierung in NRW

Unser Ziel ist ein qualitatives Wachstum und ein nachhaltiger Umbau des Industrielandes NRW. De-Industrialisierung ist keine Lösung. Die technologische Leistungsfähigkeit der Unternehmen und das Arbeitsvermögen der Beschäftigten sind vielmehr Voraussetzungen, um den Übergang in eine nachhaltigere Wirtschaft zu schaffen.

Eine leistungsfähige auskömmlich finanzierte Verkehrsinfrastruktur ist überlebenswichtig für den Standort NRW. Gewerkschaften begreifen Mobilität aber nicht nur als Drehscheibe für Logistik, sondern auch als Daseinsvorsorge, die eine Teilhabe an der Gesellschaft erst möglich macht. Angesichts steigender Pendlerzahlen fordert der DGB größere Anstrengungen im Wohnungsbau. Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten

Beschäftigte müssen Gewinner des Wandels sein

Wirtschaft verändert sich, und mit ihr die Arbeitswelt. Der technologische Wandel, der zunehmende internationale Wettbewerbsdruck, der verschärfte Innovationswettbewerb, die Umwelt- und Klimaschutzpolitik — all diese Trends und noch mehr stellen die Wirtschaft in NRW vor besondere Herausforderungen. Aufgabe der Gewerkschaften ist es darauf Einfluss zu nehmen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Gewinnern, nicht zu Verlierern des Wandels werden.

Der Wandel trifft nicht nur Branchen, sondern auch Regionen in ganz unterschiedlicher Weise. Die regionalen Disparitäten werden größer. Die Gewerkschaften setzen sich dafür ein, dass sich die soziale Spaltung nicht noch weiter vertieft. Der soziale Ausgleich muss ein Ziel der Strukturpolitik in NRW bleiben.

Gute Arbeit ist mitbestimmte Arbeit. Wenn das Zusammenspiel von Tarifvertrag, Einheitsgewerkschaft, betrieblicher und Unternehmensmitbestimmung aus dem Gleichgewicht gerät, ist das erfolgreiche deutsche Modell der Sozialpartnerschaft in Gefahr. Der Wandel der Arbeitswelt ist auch eine Chance für mehr Beteiligung: Mitbestimmung 4.0.


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Aktuelles zu Wirtschaft und Ökologie in NRW

Aktuelle Downloads zu Bildung

Brandt, Peter (11/2017): Industrie 4.0 – Was lernen wir aus früheren Informatisierungswellen [NRW 2020]

Dokument ist vom Typ application/pdf.

Der Autor Peter Brandt, Ingenieur und erfahrener Arbeits- und Organisationsberater, skizziert die wesentlichen Stationen der CIM-Debatte.


Göcking, Jens (11/2017): Industrie und Arbeit 4.0 – Arbeit 2020 geht weiter!

Dokument ist vom Typ application/pdf.

Wie weit ist Industrie 4.0 in den Betrieben vorangeschritten? Das Projekt "Arbeit 2020 in NRW" liefert hierzu wichtige Daten und möchte gleichzeitig dazu beitragen, die Beschäftigtenperspektive nachhaltig in Digitalisierungsprozesse zu implementieren. Jens Göcking liefert in diesem Artikel Erkenntnisse aus seiner Arbeit als Berater in dem Projekt. Der Artikel stammt aus der TBS-Zeitschrift SCHNITTPUNKT.


IG BCE (10/2017): Digitaler Wandel in der chemischen Industrie

Dokument ist vom Typ application/pdf.

Die IG BCE Nordrhein fasst in dieser Broschüre erste Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Projekt "Arbeit 2020 in NRW" zusamen. Sie zeigen vor allem eins: Gewerkschaften werden nicht nur Arbeit 4.0 gestalten, sondern auch Betriebsratsarbeit 4.0 neu denken müssen.

Aktuelles des DGB-Bundesvorstands

Ihr Ansprechpartner in NRW

Bernd Roettgers

Achim Vanselow

Abteilungsleiter Wirtschafts- und Struktur-Politik/ Umwelt-, Verkehrs- und Technologie-Politik

Tel.: 0211 3683-145
achim.vanselow@dgb.de


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