Deutscher Gewerkschaftsbund

17.07.2018

Digitalisierung der Verwaltung darf nicht zum Selbstzweck werden

Wie steht es um die Umsetzung des Masterplans E-Government in der nordrhein-westfälischen Landesverwaltung? Darüber tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter des DGB NRW mit dem Beauftragte des Landes für Informationstechnik, CIO Hartmut Beuß, Ende Juni aus. Dabei wurde deutlich, dass es sehr viele Beschäftigte und Investitionen braucht, um die große Zahl von Projekten in dem vorgesehenen Zeitraum zu stemmen. Das stellt die Verwaltung vor eine große Herausforderung.

Josef Diederich (ver.di NRW),  Daniela Zinkann (DGB NRW), Hartmut Beuß (Beauftragter des Landes für Informationstechnik) und Michael Kötzing (ver.di NRW) stehen im kontinuierlichen Austausch zur Digitalisierung der Verwaltung

Josef Diederich (ver.di NRW), Daniela Zinkann (DGB NRW), Hartmut Beuß (Beauftragter des Landes für Informationstechnik) und Michael Kötzing (ver.di NRW) stehen im kontinuierlichen Austausch zur Digitalisierung der Verwaltung DGB NRW

Beteiligung von Beschäftigten und Personalräten darf nicht auf der Strecke bleiben

Der DGB NRW machte noch einmal klar, dass in den Bereichen, in denen die Landesregierung es selbst in der Hand hat, Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehen muss. Auch darf Zeitdruck nicht dazu führen, dass die Beteiligung der Beschäftigten und Personalräte auf der Strecke bleibt. Wesentlich ist, dass die Veränderungsprozesse am Ende tatsächlich einen Mehrwert für Beschäftigte und Bürger bringen werden. Die Digitalisierung der Verwaltung darf nicht zum Selbstzweck werden, betonten die Gewerkschaften.

Konzept für Aus- und Fortbildung nötig

Einig war man sich darin, dass besonderes Augenmerk auf die Information, Aus- und Fortbildung der Beschäftigten gelegt werden muss. Ein Konzept der Landesregierung hierzu soll daher auch in der nächsten Sitzung Thema sein.

 

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