Deutscher Gewerkschaftsbund

26.03.2019

DGB NRW tritt Bündnis für Mobilität bei

Bündnis für Mobilität NRW mit Minister Hendrik Wüst und Achim Vanselow (DGB NRW)

Achim Vanselow (Abteilungsleiter des DGB NRW (letzte Reihe, 2.v.l.) beim ersten Beiratstreffen des Bündnisses für Mobilität mit Verkehrsminister Hendrik Wüst (1. Reihe, Mitte). Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Der DGB NRW ist der Einladung von Verkehrsminister Hendrik Wüst gefolgt und dem neu gegründeten Beirat für das Bündnis für Mobilität beigetreten. Die konstituierende Sitzung fand am 22. März 2019 in Düsseldorf statt.

Das Bündnis für Mobilität wurde vor einem Jahr gegründet und hat inzwischen etwa 80 Mitglieder. Die beiden zentralen Säulen des Bündnisses sind der Infrastrukturausbau und die Digitalisierung/Vernetzung im Mobilitätsbereich.

Der Beirat ist aus dem Wunsch vieler Bündnispartner entstanden, die Wünsche, Anregungen und Vorstellungen zur Mobilität in NRW zielgerichtet zu bündeln. Ein Baustein ist der neue Innovationsatlas, der eine Übersicht über Akteure und Projekte in Nordrhein-Westfalen geben soll, die sich mit dem Thema Mobilität beschäftigen.

Für Beschäftigte bedeutet Pendeln Stress

Der DGB NRW will insbesondere die Perspektive der Arbeit einbringen. Rund 5 Millionen der 9 Millionen Erwerbstätigen in NRW pendeln regelmäßig. Viele sind von den Defiziten des Verkehrssystem unmittelbar betroffen. Gute Arbeit geht nicht ohne gute Wege. Pendeln verstärkt Stress und kann krank machen.

Auch beim Klimaschutz ist der Verkehrssektor bislang viel schuldig geblieben. Hier muss sich mehr tun, auch um politischen Druck vom Industrie- und Energiesektor zu nehmen.

Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr NRW


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