Deutscher Gewerkschaftsbund

12.08.2020

Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes – Attraktive Arbeitszeiten gehören für uns oben auf die Agenda

Erstes Arbeitsgruppentreffen zwischen Gewerkschaften und Vertretern der Landesregierung

Für den DGB und seine Gewerkschaften nahmen teil (v.l.n.r.): Cornelia Hintz (ver.di NRW), Ute Lorenz (GEW NRW), Daniela Zinkann (DGB NRW), Jan Velleman (GdP NRW) und Patrick Schlüter (GdP NRW).

In einem ersten konstruktiven Arbeitsgruppentreffen haben sich heute Vertreter*innen der DGB-Gewerkschaften und der Landesregierung u.a. zu den Themen Reduzierung der Wochenarbeitszeit, Langzeitarbeitskonten sowie Verfallschutz von Mehrarbeit und Überstunden ausgetauscht. Die Arbeitsgruppe ist eine von drei, die im Nachgang zu den Besoldungsgesprächen mit der Landesregierung vereinbart wurden (Mehr dazu in diesem Artikel).

Die DGB-Vertreter*innen machten deutlich, dass bei einer etwaigen Einführung von Langzeitarbeitskonten zwingend auch das Thema Rückführung der überlangen Wochenarbeitszeit der Beamtinnen und Beamten in NRW endlich angegangen werden muss. Ebenfalls muss damit die Sicherung der zahlreichen Mehrarbeit und Überstunden, die viele Beschäftigte regelmäßig leisten, vor einem Verfall verknüpft sein.

Nach der Vorstellung von Eckpunkten des NRW-Innenministers für eine Langzeitkontenlösung bei der Polizei stellten die DGB-Gewerkschaften klar, welche wesentlichen Maßstäbe aus ihrer Sicht für ein solches Modell für alle im öffentlichen Dienst Beschäftigen von Bedeutung sind.

Auch das Thema mobiles Arbeiten wurde als eine Möglichkeit zur Verbesserung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes erörtert. Klar aus gewerkschaftlicher Sicht ist, dass ein konkreter positiver Nutzen für die Beschäftigten – genau wie beim Thema Langzeitarbeitskonten – von der konkreten Ausgestaltung der Details abhängt.

Diese müssen in einer der kommenden Sitzungen weiter geklärt werden.


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