Deutscher Gewerkschaftsbund

19.03.2012

DGB Jugend NRW vergibt Sonderpreis für Antirassistisches Engagement!

Mit einem Filmbeitrag haben die Schülerinnen und Schüler der Berufsschulklasse aus dem Fachbereich Kfz-Mechatroniker des Eduard-Spranger-Berufskolleg in Hamm den Sonderpreis der DGB Jugend NRW beim Wettbewerb „Mach meinen Kumpel nicht an! Gegen Rassismus und für Gleichberechtigung“ gewonnen.  Sie haben mit einer alltäglichen Situation aus ihren Lebenszusammenhängen sehr gut dargestellt, dass das Sortieren nach vermeidlichen Merkmalen wie Geschlecht, Herkunft, Name oder Aussehen uns allen in vielen Lebensbereichen begegnet und dadurch Ungerechtigkeit und Diskriminierung entsteht!

In diesem Jahr sind rechtsradikale Gewalttaten aller Art in NRW über 20% gestiegen. Vor allem in Dortmund, Wuppertal, Aachen, Siegen und Hamm gibt es Gruppen gewaltbereiter Neonazis. Es ist kein Geheimnis, dass auch Hamm besonders unter diesen Verhältnissen zu leiden hat.

Rechte Gewalt fängt jedoch nicht nur dort an, wo ein Glatzkopf mit einem Baseballschläger auf jemand los geht, sondern unter rechter Gewalt werden auch sämtliche verbalen Übergriffe in der U-Bahn, Schmiererein an Gebäuden oder der alltägliche Rassismus verstanden.

Bereits zum sechsten Mal verleiht die Gelbe Hand an Teilnehmende Klassen aus Berufskollegs, Auszubildende aus Betrieben und Jugendgruppen der Gewerkschaften ihren Wettbewerb aus. 

Hier gehts zum Filmbeitrag!


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Preisgeld für Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Der gewerkschaftliche Verein "Mach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus" ruft zum Wettbewerb "Die Gelbe Hand" auf. Der Wettbewerb zeichnet kreative Zeichen von jungen Menschen gegen Rassismus mit Preisgeldern von bis zu 1000 Euro aus. weiterlesen …
Pressemeldung
Anja Weber zu 25 Jahre Brandanschlag in Solingen: Gedenken und Mahnung zugleich
Fünf Menschen wurden vor 25 Jahren Opfer eines Brandanschlag. Am 29. Mai jährt sich dieser Tag erneunt, deshalb ist dieser Tag für die Gewerkschaften ein Tag des Gedenkens und der Mahnung zugleich. Wir müssen uns stark machen gegen Ausgrenzung, Rassismus und Gewalt und aktiv eintreten für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander. Zur Pressemeldung

Top-Links