Deutscher Gewerkschaftsbund

25.10.2018

Ruhr-Konferenz: Erste Beiratssitzung

Franz-Josef Overbeck, Anja Weber, Stephan Holthoff-Pförtner, Arndt G. Kirchhoff

v.l.n.r.: Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck, DGB NRW-Vorsitzende Anja Weber, Minister Stephan Holthoff-Pförtner, unternehmer.nrw-Präsident Arndt G. Kirchhoff Nicole Cronauge, Bistum Essen

Am 22. Oktober hat der Beirat der Ruhr-Konferenz seine Arbeit aufgenommen. Neben der Vorsitzenden des DGB NRW Anja Weber haben der Präsident von unternehmer nrw Arndt G. Kirchhoff und Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck einen Sitz im Beirat. Den Vorsitz hat Nordrhein-Westfalens Europa-Minister Stephan Holthoff-Pförtner inne.

Ruhr-Konferenz ist keine Veranstaltung

Die Ruhr-Konferenz ist keine Konferenz im herkömmlichen Sinn. Die Landesregierung will mit der Initiative eine Struktur schaffen, um die Metropolregion Ruhr zu stärken. Sie soll Möglichkeiten der Zusammenarbeit bieten, um Ideen und Interessen aus allen Bereichen der Gesellschaft einzubringen. In 20 Themenforen werden Lebensbereiche wie Arbeit, Bildung und Energiewende bearbeitet. Angeführt werden diese Foren jeweils durch die thematisch zuständigen Minister oder Staatssekretäre zusammen mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft mit unmittelbarem Bezug zum Ruhrgebiet.

Gewerkschaftsbund will Lösung für Verschuldung der Kommunen

Der DGB NRW hofft, dass im Rahmen der Ruhr-Konferenz auch eine Lösung für die Verschuldung der Ruhrgebietsstädte gefunden wird. Dies sieht der Gewerkschaftsbund als Schlüsselfrage für die künftige Lebensqualität in der Region.

Zentral sei außerdem Geld von Bund und Ländern in die Hand zu nehmen, um der sozialen Spaltung entlang der A40 entgegenzuwirken. Dafür müssen Langzeitarbeitslosigkeit bekämpft und gute Arbeitsplätze geschaffen werden, also reguläre, sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Jobs. Um diese zu fördern, sollten Arbeitsbedingungen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen un der Wirtschaftsförderung eine Rolle spielen.


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