Deutscher Gewerkschaftsbund

Euregios im Bereich Nordrhein-Westfalens

12.05.2010

Euregios

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Im Grenzgebiet zwischen den Niederlanden, Belgien und Nordrhein-Westfalen bemühen sich vier Euregio-Verbände um die Verbesserung der interregionalen Zusammenarbeit und die Verstetigung der gesellschaftlichen Integration. Neben der Betreuung und Verteilung von Interreg-Fördermitteln in der jeweiligen Region, kümmern sich die Euregios Gronau, Rhein-Waal, Maas-Rhein Nord und Maas-Rhein um den Aufbau von grenzübergreifenden Netzwerken sowie die Beratung und Information der Bewohner/innen der Grenzregionen.

Die Euregios sind zwar bereits seit den siebziger Jahren entstanden, ihre formal-juristische Legitimation haben Sie allerdings erst mit dem Anholter Vertrag zwischen den Niederlanden, der Bundesrepublik und den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vom 23. Mai 1991 erhalten. Seitdem besitzen die vier Euregios den Status eines grenzüberschreitenden öffentlich-rechtlichen Zweckverbandes. Somit erfahren sie eine eigene Rechtsfähigkeit, mehr Selbstbestimmung und besitzen einen finanziellen Handlungsspielraum.

Die Organisation der Euregios folgt einem einfachen demokratischen Grundmuster: im wesentlichen besteht jede Euregio aus einem Rat, gebildet aus Kreis- und Gemeindevertretern, einem Vorstand, der vom Rat gewählt wird und aus thematisch gegliederten Ausschüssen und Arbeitskreisen, die den Entscheidungsträger/innen zuarbeiten sollen. Für die Interreg-Koordination besteht in der Regel ein eigener Lenkungsausschuss.

Auf europäischer Ebene vertritt die Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen, kurz AGEG, die Interessen der insgesamt 85 Mitgliedskörperschaften.

Mehr zu den einzelnen Regionen erfahren Sie hier:







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