Deutscher Gewerkschaftsbund

20.12.2022

Pressekonferenz zum Arbeitsmarkt in NRW: Bilanz und Aussicht

Arndt G. Kirchhoff (unternehmer nrw), Anja Weber (DGB NRW)  und Torsten Withake (Arbeitsagentur NRW)

v.l.n.r.: Arndt G. Kirchhoff (unternehmer nrw), Anja Weber (DGB NRW) und Torsten Withake (Arbeitsagentur NRW)

Gemeinsam mit der Regionaldirektion der Arbeitsagentur NRW und unternehmer nrw schaut unsere Vorsitzende traditionell am Ende des Jahres auf den Arbeitsmarkt. Über die Bilanzpressekonferenz berichten unter anderem die Rheinische Post und die WAZ und zitieren dabei auch Anja Weber:

Rheinische Post:

Anja Weber, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds NRW, bezeichnete den Fachkräftemangel als „Achillesferse“. Neben besseren Bedingungen zur Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland müssten die Potenziale im Inland besser genutzt werden. Viele Menschen in NRW warteten darauf, eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen. „Hier müssen Politik und Unternehmen ihre Hausaufgaben machen. Derzeit hat jeder fünfte junge Mensch in NRW keinen Berufsabschluss und steht daher dem Arbeitsmarkt nicht als Fachkraft zur Verfügung“, sagte Weber. NRW brauche eine umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie, damit jeder Jugendliche, der einen Ausbildungsplatz sucht, einen bekomme. Und auch Langzeitarbeitslose müssten besser unterstützt werden. Das neue Bürgergeld sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber zusätzlich müsse der soziale Arbeitsmarkt ausgebaut, die Tarifbindung gestärkt und mehr Frauen in Jobs gebracht werden.

Zum vollständigen Artikel in der RP.

WAZ:

Zuwanderung sei ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung, bestätigt Weber, richtet den Blick allerdings vor allem auf die Potenziale vor der Haustür. Eine alte DGB-Forderung: „Ausbildungsplatzumlage“. Obwohl in diesem Jahr rund 10.000 Lehrstellen in NRW unbesetzt bleiben werden, gebe es beispielsweise im Ruhrgebiet bei weitem noch kein ausreichendes Angebot. „Wenn mehr Ausbildungsplätze angeboten werden, werden auch mehr junge Menschen diese Chance suchen“, glaubt Weber.

Zum vollständigen Artikel in der WAZ (Plus-Artikel).


Zur Pressemitteilung der Arbeitsagentur (inklusive eines Zitates von Anja Weber) geht es hier.


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