Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 15.11.2017

DGB NRW kritisiert Kürzungen beim Sozialticket

Das Sozialticket NRW soll abgeschafft werden – das ist unverantwortlich, sagt der DGB NRW

CC BY-NC-SA werner/Flickr

Laut Medienberichten plant die schwarz-gelbe Landesregierung, bis 2019 die Mittel für das Sozialticket von 40 auf 20 Millionen Euro zu halbieren. Dazu erklärt Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW:

"Die Mittel für das Sozialticket zusammenzustreichen ist unverantwortlich. Es gibt wohl kaum einen Haushaltsposten von 40 Millionen Euro, der für so viele Menschen einen direkten positiven Effekt hat. 2015 nutzten 300.000 Menschen das vergünstigte Ticket, aufgrund der zunehmenden Armut in Nordrhein-Westfalen ist die Tendenz steigend. Folgerichtig wäre daher nicht eine Kürzung, sondern eine Aufstockung der Mittel.

Das Sozialticket ermöglicht Männern, Frauen und Kindern in ihrer Kommune Busse und Bahnen zu nutzen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Es trägt damit zur gesellschaftlichen Teilhabe derer bei, die mit wenig Geld auskommen müssen. Die Landesregierung darf sich nicht dem Verdacht aussetzen, auf dem Rücken der Armen zu sparen."


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