Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 16.10.2020

DGB NRW: „Stahl in NRW eine Zukunft bieten – Staatsbeteiligung ermöglichen“

Zur Kundgebung der Beschäftigten von thyssenkrupp Steel am heutigen Freitag, 16.10.2020, erklärt Anja Weber, Vorsitzende DGB NRW:

„Jetzt ist die Zeit zum Handeln und keine Zeit für ideologische Entfesselungsspielchen. Die Landesregierung muss sich einen Ruck geben und den Weg frei machen für eine Staatsbeteiligung. NRW ist das Land der Arbeit, da muss möglich sein, was in anderen Bundesländern schon lange möglich ist.

Stahl ist systemrelevant und Stahl ist Zukunft. Er ist ein hoch innovativer Hightech-Werkstoff, produziert von motivierten und sehr gut ausgebildeten Beschäftigten! Und wenn die europäische Industrie klimaneutral werden will, dann liefert unsere Stahlindustrie dazu Lösungen. Wer über Gute Arbeit in der Zukunft spricht, wer über Strukturwandel spricht, wer über Klimaschutz spricht, der muss dem Stahl in Nordrhein-Westfalen eine Zukunft bieten. Alles andere ist Gerede oder besser: Geschwätz!

Umweltschutz- und Industriepolitik können in Einklang gebracht werden. Wir brauchen in NRW Weichenstellungen für mehr Klimaschutz und für mehr Gute Arbeit. Wir haben das selbst in der Hand.“


Eindrücke der Kundgebung

Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Pressemeldung
DGB-Initiative: Rheinbahn wirbt für mehr Respekt für Beschäftigte im Dienste der Allgemeinheit
„Ich bringe dich sicher ans Ziel – und du nennst mich Wichser?“ Mit diesen und ähnlichen Plakatmotiven, einer Beschäftigtenbefragung und vielen Aktionen rückt die DGB-Initiative „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ Gewalt und Herabsetzung gegenüber jenen in den Mittelpunkt, die im Dienste der Gesellschaft arbeiten. Im Rahmen dessen wird ab dem 13. November eine Stadtbahn der Rheinbahn mit den Motiven der Initiative durch Düsseldorf und Umgebung fahren. Zur Pressemeldung
Pressemeldung
DGB NRW zum WDR-Gesetz
Zur heutigen Verbändeanhörung zur Novellierung des WDR-Gesetzes erklärt Anja Weber, Vorsitzende des DGB NRW: „Wir begrüßen, dass die Gewerkschaften IG Metall und IG BCE jeweils einen Sitz im WDR-Rundfunkrat erhalten sollen. Damit wird dem Industrieland Nordrhein-Westfalen Rechnung getragen und die Vielfalt der DGB-Gewerkschaften abgebildet. Die vorgesehene Streichung der Sitze des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller NRW sowie der Fachgruppe Medien der Gewerkschaft ver.di kritisieren wir hingegen scharf. Beide Organisationen decken relevante Aspekte des vielgestaltigen Medienbereichs ab und stellen dem Rundfunkrat seit Jahren wertvolles medienspezifisches Fachwissen zur Verfügung. Zur Pressemeldung

Social Media

DGB NRW bei Facebook DGB NRW auf Twitter folgen