Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 052 - 25.09.2012

DGB Jugend NRW: Geld muss da ankommen, wo es gebraucht wird!

Zur heutigen Pressekonferenz von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze erklärt Anke Unger, Bezirksjugendsekretärin des DGB NRW: 

„Die von Wissenschaftsministerin Schulze angekündigten zusätzlichen 820 Millionen Euro für die Hochschulen in NRW sind ein Schritt in die richtige Richtung. Schon heute sind Seminarräume überfüllt und bezahlbare Wohnungen für Studierende Mangelware. Bereits jetzt weisen viele ASten darauf hin, dass Studentinnen und Studenten bis zu sechs Monate warten müssen, bis ihr BAföG-Antrag bearbeitet werden kann. Dieser untragbare Zustand wird sich durch den doppelten Abiturjahrgang noch dramatisieren. Daher ist es alternativlos, mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Wenn wir katastrophale Zustände an den NRW-Hochschulen im nächsten Jahr verhindern wollen, muss aber sichergestellt werden, dass das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird. Vor allem in den Studentenwerken muss das Personal aufgestockt werden, damit die Bearbeitung von BAföG-Anträgen zügiger vorangehen kann.“

Die DGB Jugend vertritt im DGB die Auszubildenden, Studierenden und Schüler/innen.


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