Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 031 - 06.06.2012

DGB NRW: Privatisierung der Pflege ist unsinnig und ungerecht

Zum Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zur Einführung einer finanziellen Förderung privater Pflege-Zusatzversicherungen erklärt Sabine Graf, stellvertretende Vorsitzende des DGB NRW:

„Der DGB NRW wendet sich ganz entschieden gegen die Privatisierung der Pflegeversicherung. Die geplante private Pflegezusatzversicherung ist kein Beitrag, um eine nachhaltige und gerechte Finanzierung der Pflegeversicherung sicher zu stellen. Das geht nur über die Stärkung der bereits bestehenden paritätischen Finanzierung durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Bereits heute gibt es in NRW 500.000 anerkannt pflegebedürftige Menschen, die eine professionelle und gute Pflege erhalten. Dieser Bedarf wird in den kommenden Jahren rapide steigen. Wir erwarten, dass sich die Bundesregierung endlich um die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen, der Angehörigen und der in der Pflege Beschäftigten kümmert, anstatt einseitige Klientelpolitik zugunsten der Versicherungskonzerne zu machen.“


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