Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 067 - 22.09.2011

DGB NRW: Verkehrskollaps in NRW verhindern

Zum heute tagenden Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr im NRW-Landtag erklärt Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW:

„Nordrhein-Westfalen steht kurz vor einem Verkehrs-Infarkt, das erleben wir jeden Tag auf unseren Autobahnen. Auch zahlreiche Bahnstrecken sind laut einer aktuellen Studie der Universität Münster stark überlastet. Wir erwarten von der Politik, dass sie endlich beherzt handelt. Sowohl für den Personen- als auch für den Warenverkehr brauchen wir zügig praktikable Lösungen, um einen Verkehrskollaps in NRW zu verhindern.

Dazu brauchen wir ein klares Bekenntnis zum Logistik-Standort Nordrhein-Westfalen. Das Herauszögern von notwendigen Infrastrukturprojekten kann fatale Konsequenzen für die Entwicklung unseres Landes haben. Wir dürfen nicht zulassen, dass Firmen und Arbeitsplätze abwandern und Innovationen ausbleiben.

In den benachbarten Benelux-Ländern werden bereits konkrete Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt. Die positiven Effekte, die aus diesen Maßnahmen hervorgehen, dürfen nicht an der Landesgrenze verpuffen. NRW muss jetzt handeln und mit eigenen Ideen und Projekten dafür sorgen, dass wir den Anschluss an unsere Nachbarländer nicht verlieren. NRW ist eine wichtige Drehscheibe in der Logistikkette Europas, diesen Platz müssen wir aktiv ausfüllen.“


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
DGB NRW tritt Bündnis für Mobilität bei
Der DGB NRW ist der Einladung von Verkehrsminister Hendrik Wüst gefolgt und dem neu gegründeten Beirat für das Bündnis für Mobilität beigetreten. Ziel des DGB ist es besonders, die Perspektive der Arbeit einzubringen. weiterlesen …
Pressemeldung
DGB NRW zum Strukturwandel im Rheinischen Revier: Landesregierung muss liefern
Anlässlich einer Tagung des DGB zum Strukturwandel mit Vertreter*innen der Gewerkschaften erklärt Anja Weber, Vorsitzende des DGB NRW: „Bei der Eins-zu-eins-Umsetzung des Kohlekompromisses brauchen wir mehr Tempo. Die Bundesregierung muss zügig das Strukturwandelgesetz auf den Weg bringen, damit die versprochenen Mittel für den Strukturwandel auch fließen können. Hier muss die Landesregierung Druck machen. Zur Pressemeldung

Social Media

DGB NRW bei Facebook DGB NRW auf Twitter folgen