Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 107 - 29.04.2013
Landeszentrale Kundgebung in Duisburg

75 Veranstaltungen zum „Tag der Arbeit“ in NRW

Unter dem Motto „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa.“ finden in diesem Jahr 75 Veranstaltungen zum Tag der Arbeit in Nordrhein-Westfalen statt. Neben zahlreichen prominenten Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern werden auch Vertreter der Politik auf den Kundgebungen reden.

Wir erwarten unter anderem:

·         Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat SPD, in Bergkamen
·         Gregor Gysi, MdB, Die Linke, in Dinslaken
·         Sigmar Gabriel,  Vorsitzender SPD, in Essen
·         Sylvia Löhrmann, Schulministerin NRW, in Remscheid
·         Guntram Schneider, Arbeitsminister NRW, in Gronau
·         Karl-Josef Laumann, Fraktionsvorsitzender CDU NRW, in Olpe
·         André Stinka, Generalsekretär SPD NRW, in Borken

Die landeszentrale 1. Mai-Veranstaltung findet in diesem Jahr in Duisburg statt. Ab 12:00 Uhr werden Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW, und Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, im Landschaftspark Nord (Platz vor dem Gasometer) sprechen.

Unter folgendem Link finden sie eine komplette Veranstaltungs- und Rednerliste zum 1.Mai und weitere Informationen zur landeszentralen Veranstaltung.

„Für den DGB NRW ist der diesjährige 1. Mai auch Start unserer Aktivitäten zur Bundestagswahl“, erklärt Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW. „Für uns ist klar: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen niemanden, der sich nicht für die Interessen der Beschäftigten stark macht. Wir haben fünf Forderungen aufgestellt, anhand derer wir die Programme der Parteien und die Aussagen der Kandidaten überprüfen werden.  Wir erwarten erstens eine neue Ordnung der Arbeit. Dazu gehören ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro, Equal Pay in der Leiharbeit, Regelungen gegen den Missbrauch von Werkverträgen und eine grundlegende Reform der Minijobs. Zweitens wollen wir eine solidarische und zukunftsichernde Rente. Altersarmut darf nicht von der Ausnahme zur Regel werden. Drittens müssen hohe Einkommen, Vermögen und Erbschaften endlich angemessen besteuert werden. Für eine gute Zukunft braucht der Staat mehr Geld für Bildung, Personal und einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst. Viertens brauchen wir ein sozial gestaltetes und solidarisch finanziertes Europa. Europa darf nicht länger kaputt gespart werden! Und fünftens fordern wir eine gerechtere Zuteilung der Bundesmittel für NRW. Das größte Bundesland darf nicht länger benachteiligt werden. Diese fünf Erwartungen werden wir auf den Mai-Kundgebungen deutlich formulieren. Und wir erwarten Antworten von unseren Gästen aus der Politik!“

Die kompletten Forderungen des DGB NRW zur Bundestagswahl.


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