Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 104 - 16.04.2013

DGB wehrt sich gegen unfaire Behandlung der Beamtinnen und Beamten

Zum Kabinettsbeschluss, das Tarifergebnis im öffentlichen Dienst in weiten Teilen nicht auf die Beamten zu übertragen, erklärt Andreas Meyer-Lauber:

„Der DGB und die Gewerkschaften protestieren scharf gegen den heutigen Kabinettsbeschluss. Weite Teile der Beamtinnen und Beamten bei Land und Kommunen werden von der Gehaltsentwicklung abgekoppelt und sollen 2013 und 2014 nicht einmal einen Inflationsausgleich bekommen. Die Beamten werden erneut als Spardose der Landespolitik missbraucht. Dagegen wehren wir uns! Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes rufen dazu auf, beim Arbeitsnehmerempfang der Landesregierung am 22. April 2013 in Hamm lautstark zu zeigen, was sie von der Beamtenpolitik der Landesregierung halten. Vor der Halle wird es eine Protestaktion von ver.di, GEW und GdP geben. Auch bei unseren Veranstaltungen zum 1. Mai steht das Thema Beamtenbesoldung auf unserer Agenda.

Klar ist: Es liegt jetzt an den Abgeordneten des NRW Landtags, dem unfairen Umgang der Landesregierung mit den eigenen Beschäftigten ein Ende zu setzen. Daher werden wir unsere Gespräche mit allen Abgeordneten der Fraktionen von SPD und Grünen fortsetzen. Zudem ist zu den Beratungen im Landtag eine Kundgebung in Düsseldorf geplant.“


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2013/2014

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