Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 044 - 15.08.2012

DGB NRW: Mehr Unterstützung bei der Berufswahl

Im "Ausbildungskonsens“ beraten das Land NRW, Gewerkschaften, Arbeitgeber, Kammern und Kommunen darüber, wie der Übergang zwischen Schule und Beruf erleichtert werden kann. Durch eine intensive dreijährige Berufs- und Studienorientierung ab der 8. Klasse sollen Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufswahl unterstützt werden. Neu ist, dass künftig mit allen Jugendlichen zum Ende der Sekundarstufe I eine Vereinbarung getroffen wird, in der mögliche Berufsfelder und Ausbildungsperspektiven definiert werden. Dabei sollen die Interessen und Potentiale der Jugendlichen im Fokus stehen, aber auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt berücksichtigt werden. „Wir bekennen uns klar zur Berufswahlfreiheit der Jugendlichen und zur Neutralitätspflicht der Schule im Berufswahlprozess“, erklärt Norbert Wichmann, der den DGB NRW im Ausbildungskonsens vertritt. „Daher möchten wir den Jugendlichen nicht vorschreiben, für welche Ausbildung sie sich entscheiden. Im Gegenteil: Durch die Berufsorientierung ab der 8. Klasse und die mit ihnen getroffenen Vereinbarung wollen wir den jungen Frauen und Männern ermöglichen, ihre Talente und Interessen zu erkennen und eine passende Berufswahl treffen zu können.“


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