Deutscher Gewerkschaftsbund

01.04.2019

"Wir müssen das gemeinwohlorientierte Wohnen fördern!"

Zum Start der Aktionswoche des NRW-Bündnisses "Wir wollen wohnen" war die Vorsitzende des DGB NRW Anja Weber am 1. April Gast im WDR5-Tagesgespräch zum Thema Wohnen. Hören Sie sich hier das Interview in voller Länge an.

Zum Start der Aktionswoche des NRW-Bündnisses Wir wollen wohnen war die Vorsitzende des DGB NRW Anja Weber am 1. April Gast im WDR5-Tagesgespräch zum Thema Wohnen. In der Radiosendung stellte sie klar, dass die Politik gefordert ist, gegen horrende Mieten und den Wohnungsmangel vorzugehen. So richtet sich eine Petition von Wir wollen wohnen – einer Allianz von DGB, Mieterbund sowie Wohlfahrts- und Sozialverbänden – explizit an die Landesregierung. Knapp 12 000 Menschen haben bereits online unterschrieben und fordern von den regierenden Parteien, sich für bezahlbaren Wohnraum und besseren Mieterschutz in NRW einzusetzen.

Es werde schlicht und einfach zu wenig gebaut, beschreibt die DGB-Landeschefin das Problem im Interview. Mittlerweile sei es selbst für Normalverdiener schwierig, die hohen Wohnkosten zu schultern: "Das Problem, dass die Mieten nicht mehr bezahlbar sind, ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen." Deshalb müsse das gemeinwohlorientierte Wohnen gefördert werden. Der soziale Wohnungsbau dürfe nicht länger vernachlässigt werden. "Wir brauchen wieder eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft", so die Gewerkschafterin.

Um dem Thema die notwendige Öffentlichkeit zu verschaffen, hatte der DGB schon in der letzten Woche zu einer bundesweiten Aktionswoche im Rahmen des DGB-Zukunftsdialogs erfolgreich aufgerufen. Mit dem Zukunftsdialog hat der Gewerkschaftsbund einen Dialogprozess angestoßen, um gemeinsam mit Kolleginnen, Freunden und anderen gesellschaftlichen Akteuren die Probleme unserer Zeit anzugehen. Beteiligen auch Sie sich.

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