Strukturwandel des Ruhrgebiets: Lehren, Erkenntnisse und Diskussionsanstöße für die Gestaltung der sozialökologischen Transformation
Aus der Geschichte lernen - die Zukunft gestalten. Dieses Motto vom ehemaligen DGB-Vorsitzenden Heinz Vetter hat nach wir vor seine Gültigkeit. Es gilt gerade auch für die Arbeit von Gewerkschaften in Umbruchzeiten, in Zeiten der Transformation, wie es heute heißt. Dementsprechend ist es lohnenswert, den Strukturwandel an Rhein und Ruhr in den Blick zu nehmen. Die umfassenden Erfahrungen, die bei der Bewältigung der tiefgreifenden Strukturkrisen gemacht worden sind, können als Anhaltspunkt und Projektionsfläche bei der Gestaltung gegenwärtiger Transformationsprozesse helfen. Dabei ist einerseits interessant, mit welchen Ansätzen und Methoden staatliche Struktur- und Regionalpolitik gewirkt hat. Andererseits lohnt auch ein Blick auf die Arbeit der Gewerkschaften, die als Anwälte der Beschäftigten deren soziale, wirtschaftliche und kulturelle Interessen vertreten haben.
Frederik Moch, Dieter Scholz und Jörg Weingarten haben sich der Arbeit angenommen und ein umfangreiches Thesenpapier zu den Lehren des Strukturwandels an Rhein und Ruhr auf den Weg gebracht.