Nahaufnahme vom den 3 Händen, die sich halten.

Soziale Sicherheit in NRW

Wir kämpfen für ein starkes soziales Netz, das vor Armut schützt und Teilhabe für alle garantiert.

Ein funktionierendes soziales Sicherungssystem ist unverzichtbar: Es schützt Menschen bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und Erwerbsunfähigkeit vor sozialem Abstieg. Und es schafft Chancengleichheit und fördert den sozialen Zusammenhalt. Gerade in Zeiten, in denen die Ängste vor Arbeitslosigkeit und Wohlstandsverlust steigen, müssen sich die Bürger*innen auf einen starken Sozialstaat verlassen können. Ansonsten verlieren sie das Vertrauen in den Staat und in unsere Demokratie. Das gilt auch beim Thema Wohnen: Wohnen ist kein Luxus werden, sondern muss für alle Arbeitnehmer*innen bezahlbar sein. Deshalb stellen wir uns gegen jeden Versuch, unseren Sozialstaat zu stutzen und machen uns stark für mehr bezahlbaren Wohnraum in NRW.

Aktuelles zum Thema soziale Sicherheit

Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit für Frauen und Männer - Thorben Albrecht zur verspäteten Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie

Thorben Albrecht zur Pflegereform: Leistungskürzungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige lehnen wir ab!

Thorben Albrecht: Statt Vermittlung um jeden Preis brauchen Langzeitarbeitslose zugeschnittene Unterstützung und Qualifizierung

Thorben Albrecht: Pendlerpauschale aufstocken und direkt auszahlen

Thorben Albrecht: "Beamt*innen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen ist weder praktikabel noch finanziell sinnvoll."

Stellungnahmen

DGB NRW: Einheitliche Pflegeausbildung macht nur Sinn, wenn die Ausbildungsqualität dadurch nicht leidet

Stellungnahme

„Der DGB NRW begrüßt die bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung grundsätzlich als wichtigen Schritt für einheitliche Ausbildungsstandards. Gleichzeitig braucht es hohe Qualitätsstandards, gute Ausbildungsbedingungen und ausreichend qualifiziertes Personal, damit die Reform zur Fachkräftesicherung beiträgt. Kritisch gesehen wird insbesondere die geplante Ausbildungsdauer von nur 18 Monaten. Nordrhein-Westfalen muss die Reform nun so umsetzen, dass gute Pflegearbeit und berufliche Entwicklungsperspektiven gesichert werden.“

27. Mai 2026

Gewaltschutz von Frauen muss endlich ganz oben auf die politische Agenda!

Stellungnahme

In NRW sind über 47.000 Frauen von häuslicher Gewalt betroffen. Bisher gelingt es Staat und Gesellschaft nicht, diese Frauen ausreichend vor den Gewalttätern zu schützen. Ein Landesausführungsgesetz des Gewalthilfegesetz soll Abhilfe schaffen. Mit einer gemeinsamen Stellungnahme decken der DGB NRW und die GdP NRW Leerstellen auf, üben Kritik z.B. an der Finanzierung und machen Verbesserungsvorschläge u.a. zu Verfahrensregelungen. Für einen bedarfsgerechten Ausbau der Schutz- und Beratungsstruktur braucht es mehr! 

19. Mai 2026

Stellungnahme Gesetzentwurf zur Strukturreform der Arbeitsgerichtsbarkeit in NRW

Steigende Fallzahlen, schrumpfende Strukturen: Landesregierung will die Hälfte der Arbeitsgerichte schließen

Stellungnahme

Der DGB NRW kritisiert den Gesetzentwurf der Landesregierung zur Reform der Arbeitsgerichtsbarkeit scharf. Die geplante Schließung von nahezu der Hälfte der Arbeitsgerichte würde den Zugang zum Recht für Beschäftigte erheblich erschweren – gerade in Zeiten steigender Fallzahlen und wirtschaftlicher Unsicherheit. Der DGB NRW fordert daher eine grundlegende Überarbeitung der geplanten Reform, um Erreichbarkeit, regionale Kompetenz und Bürgernähe der Arbeitsgerichte in NRW zu sichern.

09. März 2026

Gerechtigkeit braucht Nähe – keinen Kahlschlag bei den Arbeitsgerichten in NRW

Stellungnahme

Die geplante Strukturreform der Arbeitsgerichte in NRW gefährdet zentrale Grundpfeiler eines gerechten und bürgernahen Rechtsstaats. Die massive Reduzierung von Standorten bedeutet nichts weniger als den politischen Rückzug des Staates aus der Fläche – zulasten von rechtssuchenden Beschäftigten, Betriebsrät*innen und ehrenamtlichen Richter*innen. Wer den Zugang zum Recht erschwert, schwächt Vertrauen, soziale Stabilität und demokratische Teilhabe. Die Gewerkschaften fordern eine grundlegende Überarbeitung der Pläne und eine verlässliche Sicherung arbeitsgerichtlicher Präsenz. Modernisierung darf nicht zu einem Sparprojekt auf dem Rücken der Menschen werden.

12. November 2025

Du hast weitere Fragen?

Hier findest du alle unsere Expert*innen und kannst direkt Kontakt aufnehmen.

Klipp&Klar

Ob Fachkräftemangel, Investitionsstau, Gewalt gegen Frauen oder Langzeitarbeitslosigkeit: Wir geben dir die wichtigsten Fakten und Argumente an die Hand – mit unseren übersichtlichen Faktenblättern der Reihe „Klipp&Klar“.

Mehr lesen