Deutscher Gewerkschaftsbund

Arbeitsmarktpolitik: Für sichere Beschäftigung und faire Löhne in NRW

Wir machen uns in Nordrhein-Westfalen stark für Gute Arbeit. Deshalb kämpfen wir gegen prekäre Beschäftigungsformen. Dabei setzten wir uns besonders in folgenden Bereichen ein:

  • Reform der Minijobs,
  • Equal Pay in der Leiharbeit,
  • Verbot von sachgrundlosen Befristungen,
  • Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns,
  • Verhinderung des Missbrauchs von Werkverträgen.

Vollbeschäftigung bleibt unser Ziel.

Unsere acht Gewerkschaften sichern vor allem im betrieblichen Kontext die Bedingungen für Gute Arbeit. Als Dachverband arbeiten wir gleichzeitig auf der politischen Ebene, damit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür geschaffen werden.

 

Gute Arbeit wird gekennzeichnet durch:
  • faires Einkommen,
  • berufliche und soziale Sicherheit,
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz,
  • wertschätzender Umgang zwischen den Beschäftigten einschließlich der Vorgesetzten,
  • umfassender und klarer Informationsfluss,
  • ausgewogene Arbeitszeiten,
  • gute betriebliche Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten,
  • Arbeitnehmermitbestimmung.

Aktuelles aus NRW

Aktuelle Downloads

Arbeitsmarkt Aktuell Oktober 2019

Dokument ist vom Typ application/pdf.

21.000 Jugendliche in NRW sind am Ende des Ausbildungsjahres wieder ohne Ausbildungsplatz geblieben. Gleichzeitig stecken viele in zahllosen Ersatzmaßnahmen fest. Die Chancen der Jugendlichen hängen stark vom Wohnort, Schulabschluss und Pass ab. Damit muss Schluss sein. Gleichzeitig klagen Unternehmen über unbesetzte Stellen. Das Thema gehört auf die Agenda von Bund und Land. Unsere Empfehlung: Eine Ausbildungsumlage einführen!


Arbeitsmarkt Aktuell September 2019

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Langzeitarbeitslosigkeit sinkt, auch weil inzwischen fast 9.000 Menschen eine Stelle im „Sozialen Arbeitsmarkt“ gefunden haben. Aber die Zahl der Langzeitleistungsbezieher im SGB II steigt auf fast 790.000. Hier werden auch Aufstocker mitgezählt. Besonders betroffen sind Frauen, Migrant*innen und Arbeitnehmer*innen ohne Berufsausbildung meist im Niedriglohnsektor. Die Tarifbindung muss gestärkt werden.


Arbeitsmarkt Aktuell August 2019

Dokument ist vom Typ application/pdf.

Die sozialversicherte Beschäftigung in NRW ist mit fast 7 Mio auf Rekordniveau gestiegen. Darunter aber 1,7 Mio (22,7%) in Leiharbeit, befristet oder in Teilzeit unter 20 Stunden. Viele davon im Niedriglohnsektor. Besonders betroffen sind Frauen, Migrant*innen und Arbeitnehmer*innen ohne Berufsausbildung. Politik muss die Tarifbindung stärken und auf Tariftreue bei öffentlicher Vergabe achten. Tarifverträge müssen leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden können.

Aktuelles des DGB-Bundesvorstands

Ihr Ansprechpartner in NRW

Michael Hermund ist Ihr Ansprechpartner zum Thema Arbeitsmarktpolitik in NRW

Foto: Thomas Range, DGB NRW

Michael Hermund

Abteilungsleiter Arbeitsmarktpolitik

Tel: 0211 3683-116
michael.hermund@dgb.de

Arbeitsmarktpolitik in NRW

Arbeitsmarkt Aktuell

04.11.2019
Ar­beits­markt Ak­tu­ell Ok­to­ber 2019
DGB NRW analysiert aktuelle Arbeitsmarktzahlen für Nordrhein-Westfalen
Bundesagentur für Arbeit Logo
DGB/Simone M. Neumann
21.000 Jugendliche in NRW sind am Ende des Ausbildungsjahres wieder ohne Ausbildungsplatz geblieben. Gleichzeitig stecken viele in zahllosen Ersatzmaßnahmen fest. Die Chancen der Jugendlichen hängen stark vom Wohnort, Schulabschluss und Pass ab. Damit muss Schluss sein. Gleichzeitig klagen Unternehmen über unbesetzte Stellen. Das Thema gehört auf die Agenda von Bund und Land. Unsere Empfehlung: Eine Ausbildungsumlage einführen!
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