Deutscher Gewerkschaftsbund

Arbeitsmarktpolitik: Für sichere Beschäftigung und faire Löhne in NRW

Wir machen uns in Nordrhein-Westfalen stark für Gute Arbeit. Deshalb kämpfen wir gegen prekäre Beschäftigungsformen. Dabei setzten wir uns besonders in folgenden Bereichen ein:

  • Reform der Minijobs,
  • Equal Pay in der Leiharbeit,
  • Verbot von sachgrundlosen Befristungen,
  • Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns,
  • Verhinderung des Missbrauchs von Werkverträgen.

Vollbeschäftigung bleibt unser Ziel.

Unsere acht Gewerkschaften sichern vor allem im betrieblichen Kontext die Bedingungen für Gute Arbeit. Als Dachverband arbeiten wir gleichzeitig auf der politischen Ebene, damit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür geschaffen werden.

 

Gute Arbeit wird gekennzeichnet durch:
  • faires Einkommen,
  • berufliche und soziale Sicherheit,
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz,
  • wertschätzender Umgang zwischen den Beschäftigten einschließlich der Vorgesetzten,
  • umfassender und klarer Informationsfluss,
  • ausgewogene Arbeitszeiten,
  • gute betriebliche Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten,
  • Arbeitnehmermitbestimmung.

Aktuelles aus NRW

Aktuelle Downloads

Arbeitsmarkt Aktuell September 2020

Dokument ist vom Typ application/pdf.

Im Juni rechneten 83.619 Betriebe Kurzarbeitergeld für 911.144 Beschäftigte ab. Im Mai arbeiteten noch 1.125.534 Menschen in 105.465 Unternehmen verkürzt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ging im Juli im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 11.649 auf 6.957.700 Personen zurück. Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes ist daher ein richtiges Signal. Die Arbeitgeber sind nun gefordert, insbesondere in den vom Strukturwandel besonders betroffenen Branchen Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sicherzustellen.


Arbeitsmarkt Aktuell Juli 2020

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Im April wurde für 1,2 Mio. Beschäftigte in 118.007 Unternehmen Kurzarbeit abgerechnet. Durch KUG wurde am Arbeitsmarkt in den letzten MOnaten das Schlimmste verhindert. Unsere Forderungen nach einem Sonderfonds Kurzarbeitergeld Plus zur Stärkung der Kaufkraft wurde vom Land noch nicht umgesetzt. Das Bundes-Konjunkturpaket investiert gezielt in Digitalisierung und Zukunftsstrategien - jetzt ist es Zeit, die Menschen mit Weiterbildungsangeboten dafür fit zu machen. Seit Jahresbeginn sind aber die Weiterbildungen der BA u.a. bedingt durch den Lockdown um 21% zurückgegangen.


Arbeitsmarkt Aktuell Mai 2020

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Seit dem Lockdown Mitte März ist die Arbeitslosigkeit um 110.000 gestiegen. Im März waren 146.000 Menschen in Kurzarbeit, allein von Gastgewerbe, Handel und Metallverarbeitung liegen Anzeigen für 490.000 Beschäftigte vor. Wir brauchen schnell wirkende Konjunkturimpulse, eine Lösung für kommunale Altschulden und eine bessere Finanzausstattung der Kommunen, Impulse zur Fachkräftesicherung beim Ausbildungsmarkt und Investitionen in Klimaneutralität sowie Projekte für Demokratie und Chancengleichheit.

Aktuelles des DGB-Bundesvorstands

Ihr Ansprechpartner in NRW

Michael Hermund ist Ihr Ansprechpartner zum Thema Arbeitsmarktpolitik in NRW

Foto: Thomas Range, DGB NRW

Michael Hermund

Abteilungsleiter Arbeitsmarktpolitik

Tel: 0211 3683-116
michael.hermund@dgb.de

Arbeitsmarktpolitik in NRW

Arbeitsmarkt Aktuell

30.09.2020
Ar­beits­markt Ak­tu­ell Sep­tem­ber 2020
DGB NRW analysiert aktuelle Arbeitsmarktzahlen für Nordrhein-Westfalen
Bundesagentur für Arbeit Logo
DGB/Simone M. Neumann
Im Juni rechneten 83.619 Betriebe Kurzarbeitergeld für 911.144 Beschäftigte ab. Im Mai arbeiteten noch 1.125.534 Menschen in 105.465 Unternehmen verkürzt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ging im Juli im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 11.649 auf 6.957.700 Personen zurück. Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes ist daher ein richtiges Signal. Die Arbeitgeber sind nun gefordert, insbesondere in den vom Strukturwandel besonders betroffenen Branchen Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sicherzustellen.
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