Deutscher Gewerkschaftsbund

Bildung und Berufliche Bildung: Für mehr Chancengleichheit in NRW

Unser Bildungssystem muss dafür sorgen, dass alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gut gebildet und ausgebildet werden. Dabei darf der Bildungserfolg nicht vom familiären Bildungshintergrund, der Herkunft oder dem Geschlecht einer Person abhängen. Denn nur gute Bildung ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe.

Gute Bildung: Wichtig für den Einzelnen und die Gesellschaft

Gleichzeitig ist Bildung ein wichtiger Schlüssel, damit sich unsere Wirtschaft sowie die sozialen und politischen Bedingungen in unserem Land erfolgreich und nachhaltig entwickeln. Gelingt es unserer Gesellschaft nicht, allen Menschen die bestmögliche Bildung zukommen zu lassen, können sich Einzelne abgehängt fühlen und Populisten gewinnen an Zustimmung. Außerdem kann der Mangel an Fachkräften in Wirtschaft und Verwaltung zu einer Wachstumsbremse werden.

DGB kämpft für mehr Chancengleichheit im Bildungssystem

Doch der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg ist in Deutschland und Nordrhein-Westfalen nach wie vor viel zu groß. Deshalb kämpfen der DGB und seine Gewerkschaften für mehr Chancengleichheit im Bildungssystem. Als Dachverband der Gewerkschaften ist der DGB NRW Spitzenorganisation gegenüber der Landesregierung und dem Parlament. Wir nehmen Stellung zu Gesetzesvorschlägen, Verordnungen sowie Rechtsvorschriften, die auf Landesebene verabschiedet werden. Dabei arbeiten wir besonders eng mit unserer Bildungsgewerkschaft GEW zusammen. Außerdem gestalten wir die berufliche Bildung in den entsprechenden Gremien mit dem Ziel jedem ausbildungswilligen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu garantieren. Denn jedes Jahr bleiben über 20.000 Jugendliche bei ihrer Ausbildungsplatzsuche erfolglos.

Aktuelles zu Bildung in NRW

Aktuelle Downloads zu Bildung

Arbeitsmarkt Aktuell Mai 2020

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Seit dem Lockdown Mitte März ist die Arbeitslosigkeit um 110.000 gestiegen. Im März waren 146.000 Menschen in Kurzarbeit, allein von Gastgewerbe, Handel und Metallverarbeitung liegen Anzeigen für 490.000 Beschäftigte vor. Wir brauchen schnell wirkende Konjunkturimpulse, eine Lösung für kommunale Altschulden und eine bessere Finanzausstattung der Kommunen, Impulse zur Fachkräftesicherung beim Ausbildungsmarkt und Investitionen in Klimaneutralität sowie Projekte für Demokratie und Chancengleichheit.


Arbeitsmarkt Aktuell April 2020

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Der moderate Anstieg der Arbeitslosigkeit zeigt, Kurzarbeit wirkt und sichert Beschäftigung. Wie hoch die tatsächliche Zahl der Kurzarbeitenden ist, steht noch nicht fest. Momentan gibt es nur Anzeigen. Jetzt muss das Land Vertrauen aufbauen und einen Sonderfonds „Kurzarbeitergeld Plus“ einführen, damit Beschäftigte nicht zu Hartz IV Empfängern werden, denn 60 % ist für Viele zu wenig. In den kommenden Monaten wird es sonst einen massiven Anstieg bei den Aufstockern im ALG II geben.


Arbeitsmarkt Aktuell März 2020 (bis 12.3.)

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Eine stabile Datenbasis zu den tatsächlich Kurzarbeitenden liegt noch nicht vor (unten aufgeführte Daten sind vom 12. März). Doch die Zahl der Menschen, die in NRW aktuell verkürzt arbeiten wird deutlich höher liegen als bei der Finanzkrise 2008 und 2009. Während Unternehmen gerettet werden, fallen Beschäftigte auf Hartz IV zurück. Wir brauchen daher einen Sonderfonds „Kurzarbeitergeld Plus“ innerhalb des NRW-Rettungsschirms: Unternehmen müssten motiviert und unterstützt werden, das Kurzarbeitergeld auf mindestens 80 % aufzustocken.

Aktuelles des DGB-Bundesvorstands

Ihr Ansprechpartner in NRW

Norbert Wichmann: Bildungsexperte des DGB NRW

Foto: Thomas Range, DGB NRW

Norbert Wichmann

Abteilungsleiter Bildung, Berufliche Bildung, Handwerk

Tel: 0211 3683 142
norbert.wichmann@dgb.de


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