Bezahlbares Wohnen für Alle! Für dieses Ziel setzt sich auch schon lange der DGB-Kreisverband Rhein-Erft vehement ein.
Zuletzt haben die Gewerkschaften in ihren kommunalpolitischen Leitsätzen, anlässlich der Kommunalwahl im vergangenen Jahr, auf die Schieflage auf dem Wohnungsmarkt im Rhein-Erft-Kreis aufmerksam gemacht, Forderungen formuliert, Handlungsoptionen aufgezeigt und diese bei den Parteien sowie den Kandidierenden platziert.
Thomas Nienhaus, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Rhein-Erft erklärt mit Bezug auf den Forderungskatalog: „Wir haben gefordert, dass die neu gewählten Vertreterinnen und Vertreter in den Kommunalparlamenten, in den Stadträten und im Kreistag die Wohnungsproblematik umgehend nach der Wahl angehen und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum eine hohe Priorität einräumen. Deswegen begrüßen wir die Pläne der Stadt Frechen, den öffentlich geförderten Wohnungsbau in den Fokus von politischen Entscheidungen zu rücken und eine Wohnraumschutz-Satzung beschließen zu lassen ausdrücklich.“ Neben den Beratungen im Ausschuss für Stadtentwicklung, Strukturwandel und Bauen, wird der Rat in seiner Sitzung am 29. Januar darüber befinden.
Hans Schnäpp, stellv. Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes erklärt: „Wir appellieren an die Stadtratsmitglieder ein positives Votum abzugeben. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind bezahlbare Wohnungen in der Nähe des Arbeitsplatzes wichtig. Es kann nicht sein, dass erkämpfte Tarifsteigerungen in überteuerte Mieten fließen oder Beschäftigte auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum verzweifeln. Gleiches gilt für Auszubildende, Studierende, Alleinerziehende, (junge) Familien und Seniorinnen und Senioren“, so Schnäpp.
In vielen Haushalten müssen dreißig Prozent und mehr des Einkommens für Mietkosten ausgegeben werden. Geld, was den Menschen und Familien an anderer Stelle fehlt.
Wohnungsnot in Frechen
DGB begrüßt die Initiative der Verwaltung und richtet Appell an die Mitglieder im Stadtrat