„Die allermeisten Bürgergeldempfänger kommen ihren Pflichten verlässlich nach. Die wenigen, die sich willentlich nicht an die Regeln halten, müssen natürlich mit Sanktionen rechnen. Diese sollten aber immer verhältnismäßig sein. Besonders dramatisch sind die Leistungskürzungen für Kinder: Sie rutschen noch weiter in Armut und Perspektivlosigkeit, obwohl sie selber keinerlei Schuld trifft. Dass jetzt auch Wohnkosten gestrichen werden können, ist fahrlässig, verschärft soziale Probleme und kann im schlimmsten Fall zu Obdachlosigkeit führen. Mit Blick auf den Arbeitsmarkt gilt: Statt Vermittlung um jeden Preis brauchen Langzeitarbeitslose auf sie zugeschnittene Unterstützung und Qualifizierung sowie Unternehmen, die ihnen eine faire Chance geben.“