„Der hohe Benzinpreis trifft Pendlerinnen und Pendler in einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Situation und belastet sie enorm. Viele haben nicht die Möglichkeit vom Auto auf andere Verkehrsmittel umzusteigen – auch weil es vielerorts an einem gut ausgebauten und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr fehlt. Politik muss dringend gegensteuern und ein klares Zeichen setzen, damit der Weg zur Arbeit bezahlbar bleibt. Das bedeutet: Spritpreise müssen durch eine wirksame Preisaufsicht für Kraftstoffe und eine Preisanpassungsregel nach österreichischem Modell stabilisiert werden. Darüber hinaus müssen wir aber auch an die Pendlerpauschale ran, sie reicht in der aktuellen Situation nicht mehr aus und muss aufgestockt werden. Unabhängig von der Höhe des Einkommens sollte jedem Pendler ein einheitliches Mobilitätsgeld von 17 Cent je Kilometer ausgezahlt oder beim monatlichen Lohnsteuerabzug verrechnet werden. Das ist unbürokratisch, sofort umsetzbar und belastet gerade geringe und mittlere Einkommen direkt.“