Region Mülheim-Essen-Oberhausen
Verschaffe Dir einen Überblick über aktuelle Meldungen und Angebote des DGB in der Region Mülheim-Essen-Oberhausen
Stark und aktiv in Mülheim-Essen-Oberhausen
Die DGB-Region MEO hat ihren Sitz in Essen. Die Gewerkschaften sind mit 13 Geschäftsstellen vertreten und zählen insgesamt fast 100.000 Mitglieder.
In den drei Städten der Region arbeiten jeweils DGB-Stadtverbände, die ehrenamtlich besetzt sind. Darüber hinaus treffen sich auf der DGB-Ebene auch Interessierte Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen Arbeitskreisen bzw. sie sind in den sogenannten Personengruppen organisiert.
So finden sich in der Region aktive Frauen und Jugendliche ebenso wie Senioren und Schwerbehinderte für gemeinsame Aktivitäten und Aktionen zusammen.
Zum Einzugsgebiet der DGB-Region MEO zählen zwei Arbeitsagenturbezirke, zwei Arbeitsgerichte und ein Landessozialgericht. Alle drei Städte Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen haben zusammen weit über 1 Mio Einwohner und mit Essen gehört zur DGB-Region die drittgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens.
Die Grenzen der DGB-Regionen in NRW orientieren sich unter anderem an den Strukturregionen in NRW, besondere Beachtung fanden auch die Standorte von Arbeits- und Sozialgerichten, die Arbeitsagenturbezirke und die Zuständigkeitsbereiche der Industrie- und Handelskammern.
Kontakt
Büro Essen
Teichstraße 4
45127 Essen
Telefon: 0201 63247-0
Fax: 0201 63247-20
Unsere Ansprechpartner*innen
Suzann Dräther
Gewerkschaftssekretärin mit Organisationsaufgaben
DGB MEO
DGB MEO
Tamara Hengstermann
Assistenz der Geschäftsführung
und Fachbereich Frauenpolitik
DGB MEO
Termine in der Region
Pressemitteilung
DGB Oberhausen spricht sich klar gegen die Schließung des Arbeitsgerichts Oberhausen aus
Der DGB Oberhausen lehnt die geplante Schließung des Arbeitsgerichts Oberhausen entschieden ab. Die Pläne des Landes NRW, den Standort Oberhausen aufzugeben und künftig dem Arbeitsgericht Essen zuzuordnen, sind aus Sicht des DGB ein falsches Signal für Beschäftigte, Betriebsräte, Gewerkschaften und alle Menschen, die auf einen niedrigschwelligen Zugang zur Arbeitsgerichtsbarkeit angewiesen sind. Der DGB Oberhausen unterstützt ausdrücklich die Kritik aus der Stadtgesellschaft, aus der Justizpraxis und aus der Kommunalpolitik.
„Ein Arbeitsgericht ist keine beliebige Verwaltungsstelle, die man aus einer Stadt herauslösen kann. Gerade in einer Arbeiterstadt wie Oberhausen ist der Zugang zum Arbeitsgericht ein zentraler Bestandteil sozialer Gerechtigkeit“, erklärt Helena Jamal, Vorsitzende des DGB Oberhausen. „Wer das Arbeitsgericht vor Ort schließt, schwächt die Rechte von Beschäftigten ganz praktisch.“
Der DGB Oberhausen warnt das Justizministerium des Landes davor, die Entscheidung rein unter Effizienz- & Kostengesichtspunkten zu betrachten. Arbeitsgerichte haben eine besondere Funktion: Sie sind Anlaufstellen für Menschen, die sich gegen Kündigungen, ausbleibende Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen oder andere arbeitsrechtliche Konflikte wehren müssen. Diese Menschen brauchen kurze Wege und eine erreichbare Rechtsantragstelle.
„Wer Beschäftigte künftig nach Essen verweist, nimmt zusätzliche Hürden billigend in Kauf. Für Menschen mit geringem Einkommen, unsicheren Arbeitszeiten, familiären Verpflichtungen oder sprachlichen Barrieren sind 14 Kilometer mehr nicht einfach nur eine Strecke. Das kann der Unterschied sein zwischen Recht bekommen und Recht aufgeben“, so Jamal.
Besonders kritisch sieht der DGB Oberhausen, dass die Beschäftigten des Arbeitsgerichts Oberhausen nach bisherigen Berichten nicht ausreichend einbezogen wurden. Während an anderer Stelle bereits Zusammenlegungen vorbereitet würden, fehle es vor Ort an transparenten Gesprächen, Alternativen und verlässlichen Übergangslösungen.
„Es ist respektlos gegenüber den Beschäftigten, wenn über ihre Arbeitsplätze, ihre Zukunft und die Struktur der Justiz vor Ort entschieden wird, ohne sie ernsthaft einzubeziehen. Wer Bürgernähe predigt, darf Mitbestimmung und Beteiligung nicht übergehen“, erklärt Jamal.
„Arbeitsrecht lebt nicht nur von Paragrafen und digitalen Verfahren. Es lebt von mündlicher Verhandlung, persönlicher Erreichbarkeit und dem Verständnis für die Realität vor Ort. Wer glaubt, Videoverhandlungen und Digitalisierung könnten diese Nähe einfach ersetzen, verwechselt technische Möglichkeit mit sozialer Wirklichkeit“.
Der DGB Oberhausen fordert die Landesregierung und Justizminister Benjamin Limbach auf, die Schließungspläne zurückzunehmen und den Standort Oberhausen dauerhaft zu erhalten.
„Oberhausen braucht ein eigenes Arbeitsgericht. Punkt. Eine Großstadt mit starker industrieller Geschichte, vielen Beschäftigten, vielen prekären Arbeitsverhältnissen und einer aktiven Gewerkschaftslandschaft darf nicht von arbeitsgerichtlicher Infrastruktur abgeschnitten werden“, so Jamal abschließend. „Das wäre kein moderner Umbau der Justiz, sondern ein Rückzug des Rechtsstaats aus der Fläche. Genau dagegen werden wir uns als DGB Oberhausen klar positionieren.“
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Weiterbildungsangebote des DGB in Nordrhein-Westfalen
Der DGB NRW ist überzeugt, dass politische Bildung eine Voraussetzung für Demokratie ist – egal, ob es um Demokratie im Staat oder im Betrieb geht. Denn Demokratie setzt mündige Bürger und bürgerschaftliches Engagement voraus. Sie fordert Mitwirkung und Mitgestaltung. Politische Bildung kann Demokraten auch befähigen, sich gegen Angriffe zu wehren.
In Nordrhein-Westfalen bietet die DGB-Region Mülheim-Essen-Oberhausen deshalb mit den folgenden Institutionen für unterschiedliche Zielgruppen Angebote der politischen Bildung. Allen Institutionen ist gemeinsam, dass sie die Interessen der Beschäftigten in den Fokus rücken.
Arbeit und Leben NRW
Arbeit und Leben NRW ist die Weiterbildungs-Einrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Düsseldorf. Die Arbeitsgemeinschaft ist ein starker Partner in Fragen der sozialen und politischen Bildung. Gründungsidee war, die Stellung von Arbeitnehmern durch Weiterbildung zu verbessern und damit 1945 einen demokratischen Neubeginn zu unterstützen. So kam es zu der einzigartigen Kooperation zwischen Gewerkschaften und Volkshochschulen.
Zielgruppen:
- Interessenvertretungen (Betriebsräte, Personalräte, Schwerbehindertenvertretungen, Gleichstellungsbeauftragte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen)
- Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die an ihren Rechten interessiert sind
- Jugendliche und junge Erwachsene
Angebote:
- Seminare und Coachings
- Bildungsurlaub
- Tagungen
- Zertifizierte Ausbildungsreihen (z. B. zum Mediator für die betriebliche Interessenvertretung)
DGB-Bildungswerk NRW
Das DGB-Bildungswerk NRW wurde 1989 von den DGB-Gewerkschaften in Nordrhein-Westfalen als Bildungsträger gegründet. Es bietet Angebote der politischen Bildung und versteht sich als Teil der Gewerkschaftsbewegung in Nordrhein-Westfalen.
Zielgruppen:
- Interessenvertretungen (Betriebsräte, Personalräte, Mitarbeitervertreter, Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten)
- Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Angebote:
- Seminare
- Bildungsurlaub
- Tagungen
- Zertifizierte Ausbildungsreihen (z. B. zum Betrieblichen Demografie-Berater)
DGB-Jugendbildung NRW
Die DGB-Jugend NRW bietet im Jugendbildungszentrum Hattingen Seminare für Jugendliche und junge Erwachsene an. Neben politischer Bildung gibt es spezielle Angebote für Multiplikatoren sowie zur Erweiterung persönlicher Kompetenzen.
Zielgruppen:
- Jugendliche und junge Erwachsene
- Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsen
- Schulklassen
- Multiplikatoren und Funktionäre in den Gewerkschaften
Angebote:
- Seminare zu den Themen Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus
- Seminare zur extremen Rechten (vor allem in NRW)
- Seminare für Schülervertretungen (SVen) und überörtliche Zusammenschlüsse wie z. B. BSVen
- Seminare für Studierendenvertretungen (ASten, Fachschaftsräte)
- Seminare zur Lebens- und Berufsweg-Planung und zur Berufsorientierung
- Training sozialer Kompetenzen und Team-Training
- Zivilcourage-Training
- Rhetorik und Präsentation
- Erlebnispädagogische Seminare
- Seminare zum "Lernen lernen"
Wenden Sie sich an unsere Versichertenberater*innen
Wichtige Informationen für die Beratung:
Es entstehen keine Kosten für Ihre Beratung!
Unsere Versichertenberater*innen unterliegen dem Sozialgeheimnis, der Schweigepflicht und dem Datengeheimnis.
Sie dürfen Angaben über persönliche und sachliche Verhältnisse von Versicherten gegenüber Dritten nicht offenbaren.
Aus rechtlichen Gründen dürfen Versichertenberater*innen keine Vertretung vor den Widerspruchsstellen der Rentenversicherungsträger oder den Sozialgerichten übernehmen.
Mitglieder von DGB-Gewerkschaften können im Bedarfsfall den DGB -Rechtsschutz in Anspruch nehmen.
Wer unsere Versichertenberater*innen aufsucht, sollte möglichst gleich die nötigen Unterlagen mitbringen.
Das erspart Zeit und Mühe für beide Seiten.
Mitzubringende Unterlagen:
- Adresse der Krankenkasse
- Krankenversicherungsnummer
- Rentenversicherungsverlauf
- Bankverbindung
- Familienstammbuch
- Personalausweis oder Reisepass
- Bescheinigung über Bundeswehzeiten
- Vollmacht, falls Vertretung notwendig
- Sterbeurkunde bei Antrag auf Witwen, Witwer oder Waisen-Rente
- Bescheinigung über Schul- und/oder Studienzeiten
- Geburtsurkunden von Kindern
- Gesellen- oder Facharbeiterbrief (Falls vorhanden)
- Steueridentifikationsnummer
Versichertenberater*innen der Deutschen Rentenversicherung Bund Mülheim
Carsten Kress: 151 14964965
Oberhausen
Dieter Dannenberg: 0208 8483701
Versichertenberater*innen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland
Mülheim
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Götz Lemler: 0173 2850039
Essen
Rüdiger Elm: 0201 6492203
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Matthias Pulpanek: 0173 6479689
Oberhausen
Peter Koppers: 0178 1362882
Versichertenberater*innen Knappschaft-Bahn-See Essen
Detlef Schliffke: 0151 25393959
Andre Hübner: 01577 1402697
Oberhausen
Roswitha Schattauer: 01575 4209018
Ich brauche Rechtschutz!
Der DGB Rechtsschutz ist die größte deutsche und europäische "Fachkanzlei" auf dem Gebiet des Arbeits- und Sozialrechts. Die Juristinnen und Juristen sind ausgewiesene Fachleute in diesen rechtlichen Feldern. Dank der engen Kontakte zu den örtlichen Gewerkschaften sowie den Betriebs- und Personalräten vor Ort sind sie über betriebliche oder branchentypische Entwicklungen schnell und aus erster Quelle informiert und können so ihre Mandanten effektiv vertreten.
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