36. Mahnwache gegen Rassismus, für Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit
Seit 36 Jahren erinnert in Bergisch Gladbach eine Mahnwache an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938, als in deutschen Städten Synagogen und jüdische Geschäfte in Brand gesteckt und vernichtet wurden. Das Signal für die industrielle Massenvernichtung von Menschen jüdischen Glaubens war gegeben. Die rechte, rassistische und antisemitische Gewalt steigt in Deutschland kontinuierlich weiter. Der Titel der Mahnwache „Gegen Rassismus, für Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit“ zeigt, dass es um mehr geht, als um eine reine Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit lernen und Brücken in die Zukunft bauen. Es geht um ein friedliches und tolerantes Zusammenleben in sozialer Gerechtigkeit.
PROGRAMM
ERÖFFNUNG
Patrick Graf, Sprecher des DGB-Netzwerkes DGB Rhein-Berg
GRUSSWORTE
Marcel Kreutz, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach
Redouan Tollih, Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
GEDENKREDE AN WALBORG SCHRÖDER
Maike Eyring, ver.di Ortsverein Rhein-Berg
REDEBEITRÄGE
Peter Foerster, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
Patrick Graf, DGB Netzwerk Rhein-Berg
MUSIK
Friedrich Kullmann & Geo Schaller
HINWEIS
Im Anschluss an die Mahnwache findet ein kurzer Schweigemarsch zur Gedenktafel am ehemaligen Stella-Werk statt.
Eine Kooperationsveranstaltung von: DGB Netzwerk Rhein-Berg und VVN-BdA Bergisch Gladbach