Gegen die Ohnmacht: Cesy Leonard ruft zum Handeln auf
Gegen die Ohnmacht: Cesy Leonard ruft zum Handeln auf
In einer Welt, die von Krisen, Krieg und Rückschritt geprägt ist, wächst das Gefühl der Ohnmacht – besonders bei denen, die sich für ein demokratisches, feministisches und gerechtes Morgen einsetzen. Cesy Leonard, Aktionskünstlerin und Gründerin der Radikalen Töchter, will genau hier ansetzen: mit Mut. Mit ihrer interaktiven Lesung und dem Buch „Machen Macht Mut“ ruft sie dazu auf, Wut in Kraft, Schmerz in Solidarität und Angst in Handeln zu verwandeln.
Leonard bringt Bilder, Videos und Geschichten ihrer politischen Kunst mit – von Aktionen beim Zentrum für Politische Schönheit bis zu den Projekten der Radikalen Töchter. Das Publikum wird Teil der Veranstaltung: durch ein „politisches Speeddating“, das Begegnung und Bewegung schafft. Im Zentrum steht eine klar feministisch-demokratische Haltung: Handeln statt Resignieren. Denn nicht die Wut zerstört unsere Gesellschaft – die Gleichgültigkeit tut es.
Gerade jetzt ist die Arbeit der Radikalen Töchter selbst gefährdet. Eine zugesagte Förderung blieb aus, wodurch ihre Bildungsarbeit und kreative politische Praxis auf der Kippe standen. Diese Situation macht umso deutlicher, wie wichtig ihr Engagement ist: Mut, Kunst und Bildung dürfen nicht am Geld scheitern.
Im Anschluss an die Lesung entsteht Raum, eine eigene Aktion zu planen – ganz im Sinne des Buchs und der Bewegung: gemeinsam gegen die Ohnmacht.
Veranstaltungsdetails:
GEGEN DIE OHNMACHT: Interaktive Lesung mit Cesy Leonard aus ihrem Buch „Machen Macht Mut“
Samstag, 25. April, 11–14 Uhr
VHS im BVZ, Lore-Agnes-Raum
Eintritt frei; Anmeldung erbeten: GEGEN DIE OHNMACHT: LESUNG MIT CESY LEONARD AUS IHREM BUCH MACHEN MACHT MUT
Eine gemeinsame Initiative von Arbeit und Leben Bochum (VHS Bochum, Deutscher Gewerkschaftsbund Bochum, Arbeit und Leben NRW).