Veranstaltung zum Arbeitszeitgesetz
Hände weg vom 8-Stunden-Tag!
Die Bundesregierung will den 8-Stunden-Tag abschaffen und die maximale Arbeitszeit pro Tag verlängern. Sie nennt das “Flexibilität” und “Vereinbarkeit”. Wir sagen, das ist nichts anderes als ein Täuschungsversuch auf Kosten der Arbeitnehmer*innen. Mit Symbolpolitik sollen die strukturellen Ursachen der Wirtschaftsflaute den Arbeitnehmer*innen in die Schuhe geschoben werden. Dabei löst die Verlängerung der täglichen Höchstarbeitszeit keines der aktuellen Probleme der deutschen Wirtschaft. Und auch nicht den Wunsch der Beschäftigten nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Der scheitert nämlich nicht am Arbeitszeitgesetz, sondern in der Regel am Willen der Arbeitgeber. Das zeigt auch unsere neue repräsentative Befragung von Arbeitnehmer*innen.
Wir laden euch deshalb zu unserer Online-Veranstaltung „Hände weg vom 8-Stunden-Tag!“ ein.
Inputs
- Dr. Nils Backhaus (Bundesanstalt fĂĽr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)
- Isabel Eder (DGB-Bundesvorstand, Abteilung Recht und Vielfalt)
Erfahrungsberichte
Gewerkschafter*innen aus OWL berichten über Arbeitsverdichtung, Überstunden und Verstöße gegen das ArbZG.
AnschlieĂźend: Diskussion
Der Zugangslink fĂĽr die Veranstaltung wird zwei Tage vorher per E-Mail versendet.